13. Februar 2020 / 19:23 Uhr

96-Meinung: Dieter Hecking - so einer muss irgendwann zurück nach Hannover!

96-Meinung: Dieter Hecking - so einer muss irgendwann zurück nach Hannover!

Jonas Freier
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Unaufgeregt und erfolgreich: HSV-Trainer Dieter Hecking hat alles richtig gemacht.
Unaufgeregt und erfolgreich: HSV-Trainer Dieter Hecking hat alles richtig gemacht. © imago images/Sportfoto Rudel
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Dieter Hecking hat alles richtig gemacht: Mit dem Hamburger SV steht der einstige Trainer von Hannover 96 vor der Rückkehr in die Bundesliga. So einer muss irgendwann zurück zu den Niedersachsen, meint SPORTBUZZER-Redakteur Jonas Freier.

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Es ist diese Unaufgeregtheit. Diese Unaufgeregtheit eines Dieter Heckings. Und das in Hamburg. Alternativlos ist dort das Saisonziel, das Rückkehr in die Bundesliga heißt. Im zweiten Versuch, weil es in der vergangenen Saison nicht geklappt hat. Eigentlich war es schon da alternativlos. Aber der junge Trainer Hannes Wolff scheiterte auf den letzten Metern grandios.

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Hecking hat alle fast denkbaren Szenarien durch

Hecking ist 17 Jahre älter und hat alle denkbaren Situationen durch: Aufstieg mit Lübeck in die 2. Liga und Wieder-Abstieg in die 3. Liga. Mit dem Zweitligisten Aachen im UEFA-Pokal, Aufstieg in die Bundesliga. Dann freigekauft von 96. Rücktritt nach 101 Bundesliga­spielen mit Hannover, ohne dass der Klub mit ihm jemals in akuter Abstiegsgefahr gewesen wäre. Danach rettet er Nürnberg in der Relegation, wechselt nach Wolfsburg, erreicht die Europa League, wird Vizemeister und Pokalsieger, auch Gladbach führt er in die Europa League – und den HSV mit ziemlicher Sicherheit zurück in die 1. Liga.

Diese Spieler spielten für Hannover 96 und den Hamburger SV

Beim VfL Bochum gelang <b>Vahid Hashemian</b> der große Durchbruch. Vorher hatte er allerdings von 1999 bis 2001 zwei Spielzeiten beim Hamburger SV verbracht. Über den FC Bayern München, wo sich der Iraner nicht durchsetzen konnte, wechselte er zu Hannover 96, wo weine Bilanz mit 11 Treffern in 85 Spielen verhalten ausfiel. Zur Galerie
Beim VfL Bochum gelang Vahid Hashemian der große Durchbruch. Vorher hatte er allerdings von 1999 bis 2001 zwei Spielzeiten beim Hamburger SV verbracht. Über den FC Bayern München, wo sich der Iraner nicht durchsetzen konnte, wechselte er zu Hannover 96, wo weine Bilanz mit 11 Treffern in 85 Spielen verhalten ausfiel. ©
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So einer muss irgendwann zurück zu 96

So einer muss irgendwann zurück zu 96, das ist klar. Fragt sich nur wann – und ob es überhaupt noch mal so sein wird. Vor der Saison beschäftigte sich 96 mit den Namen Hecking – auch das wäre ja eine hannoversche Lösung gewesen. Trainer wurde schließlich Mirko Slomka, Sportdirektor Jan Schlaudraff. Beide sind nicht mehr da. Fairerweise muss man sagen, dass Hecking noch nicht wieder bereit für 96 war. Er wollte den anderen HSV lieber auf links drehen und dahin führen, wo auch 96 möglichst schnell wieder hin will. Hecking hat alles richtig gemacht.

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