22. August 2019 / 17:12 Uhr

96-Meinung: Jan Schlaudraff - der Schlaufuchs wird zum Sparfuchs

96-Meinung: Jan Schlaudraff - der Schlaufuchs wird zum Sparfuchs

Uwe von Holt
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Jan Schlaudraff ist nicht nur der Schlaufuchs, sondern jetzt auch ein Sparfuchs.
Jan Schlaudraff ist nicht nur der Schlaufuchs, sondern jetzt auch ein Sparfuchs. © Florian Petrow
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Eingenommen hat Hannover 96 nach dem Abstieg knapp 24 Millionen Euro, ausgegeben noch nicht einmal 3. Kein Wunder, dass Martin Kind leuchtende Augen bekommt, wenn er von Jan Schlaudraff spricht. Der neue Sportdirektor ist ein echter Sparfuchs, findet SPORTBUZZER-Redakteur Uwe von Holt.

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Natürlich muss man sich finanziell keine Sorgen um die Multimillionäre Martin Kind und Dirk Roßmann machen – die beiden Freunde haben für eine 18-Millionen-Lücke gebürgt, damit die Profifirma Hannover 96 von der DFL überhaupt eine Lizenz für die laufende Saison erhielt – und ohne Angst weiterarbeiten konnte am Transfermarkt. Ihr Geld werden die solventen Herren aus Großburgwedel nach Lage der Dinge nicht abschreiben müssen – 96 wird nicht pleitegehen, und vom Girokonto gibt es aktuell nur erstklassige Signale.

Nicht mal 3 Millionen ausgegeben

Eingenommen hat 96 nach dem Abstieg bislang knapp 24 Millionen Euro, die größten Posten waren Bebou, Füllkrug und Walace, an Ablöse ausgegeben hat 96 für seine bislang sieben Neuen nach neueren Erkenntnissen zusammengenommen nicht mal 3 Millionen Euro – das ist kaum mehr als ein Jahresgehalt für Jonathas.

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Das erklärt, warum Kind leuchtende Augen bekommt, wenn er von seinem neuen Sportdirektor spricht. Der vorige 96-Manager Horst Heldt lebte planerisch in einer königsblau gefärbten Champions-Welt – sein Nachfolger Jan Schlaudraff ist dagegen eine Spardose. Er hat es geschafft, einen günstigen Weltmeister und hoffnungsvolle, junge Spieler an Bord des roten Bootes zu zu lotsen, die auch im Unterhalt locker zu wuppen sind. Zu Recht wird der Ex-Profi dafür von vielen Fans für sein Wirken gefeiert – der Schlaufuchs als Sparfuchs!

Und sicher ist Schlaudraff auch schlau genug zu wissen, dass er am Ende nicht nur am Kontostand, sondern vor allem am Tabellenstand gemessen wird – Luft für weitere Verstärkungen hat er ja noch.

Jan Schlaudraff - seine Karriere in Bildern:

Das Fußballspielen lernte Jan Schlaudraff bei seinem Heimat und Jugendverein VfB Wissen. Über die Station Hassia Bingen landete der Angreifer 2002 bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Bei den Fohlen konnte sich der damals 18-Jährige allerdings nicht wirklich durchsetzen - für die Profis machte Schlaudraff in knapp drei Jahren nur elf Spiele, eine direkte Torbeteiligung gelang ihm dabei nicht.  Zur Galerie
Das Fußballspielen lernte Jan Schlaudraff bei seinem Heimat und Jugendverein VfB Wissen. Über die Station Hassia Bingen landete der Angreifer 2002 bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Bei den Fohlen konnte sich der damals 18-Jährige allerdings nicht wirklich durchsetzen - für die Profis machte Schlaudraff in knapp drei Jahren nur elf Spiele, eine direkte Torbeteiligung gelang ihm dabei nicht.  ©
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