18. Oktober 2020 / 15:47 Uhr

96-Meinung: Für den Aufstieg muss deutlich mehr kommen als in Paderborn

96-Meinung: Für den Aufstieg muss deutlich mehr kommen als in Paderborn

Tobias Manzke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hendrik Weydandt ist nach der Niederlage in Paderborn bedient.
Hendrik Weydandt ist nach der Niederlage in Paderborn bedient. © Friso Gentsch/dpa
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Der Auswärtsauftritt von Hannover 96 in Osnabrück war schwach, der in Paderborn fällt in die gleiche Kategorie.  Die Mannschaft von Trainer Kenan Kocak war am Sonntag nicht im Aufsteiger-Format, meint SPORTBUZZER-Redakteur Tobias Manzke.

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Die Länderspielpause hat Hannover 96 nicht gut getan. Für Hendrik Weydandt & Co. wäre es deutlich besser gewesen, nach dem überzeugenden Derby-Erfolg gegen Eintracht Braunschweig direkt weiter zu spielen. Der Auftritt der Mannschaft von Trainer Kenan Kocak am Sonntagnachmittag beim SC Paderborn sah nicht nach einem Team mit Aufsteiger-Format aus: Im Angriff zu ungefährlich, in der Abwehr wacklig und im Mittelfeld uninspiriert.

96 wirkte ungeordnet – auf dem Platz und im Kopf. Zahlreiche Pässe kamen ungenau, in den Zweikämpfen fehlte zu oft die nötige Intensität. Bis zur 55. Minute hat Kocak gewartet, um dann gleich drei Mal zu wechseln. Wenn es gegangen wäre, hätte er auch zehn Mal wechseln können. In der ersten Halbzeit hätte es keinen Falschen getroffen. Eine Steigerung gelang in der zweiten Halbzeit – aber nur phasenweise.

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Die Auswärtsnull steht

Dass 96 nach dem großen Umbruch nicht locker durch die 2. Liga und zum Aufstieg marschieren würde, das war klar. Um das große Ziel zu erreichen, muss aber deutlich mehr kommen. Schon der Auswärtsauftritt in Osnabrück war schwach, der am Sonntag in Paderborn fällt in die gleiche Kategorie. Deshalb steht bei 96 die Auswärtsnull, bisher gab es noch keinen Punkt in der Fremde. Gut, dass das nächste Spiel wieder ein Heimspiel ist.