12. August 2019 / 20:43 Uhr

96-Meinung: Spieler müssen sich fragen, warum der KSC verdient gewinnen darf

96-Meinung: Spieler müssen sich fragen, warum der KSC verdient gewinnen darf

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der Karlsruher SC konnte gegen Hannover 96 jubeln.
Der Karlsruher SC konnte gegen Hannover 96 jubeln. © imago images / Huebner
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Hannover 96 ist aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Die "Roten" müssen schnell in aggressivere Durchschlagskraft investieren, kommentiert Dirk Tietenberg.

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Keine Tore schießen auch kein Geld. Im diesem umgekehrten Zustand fand sich 96 nach 0:2-Aus in Karlsruhe wieder. 351.000 Euro verschoss der Favorit in Karlsruhe. Das Geld hätte es für den Einzug in die zweite Runde gegeben, das 96 wiederum auf dem Transfermarkt hätte ausgeben können.

Das Geld ist futsch und nebenbei auch ein wenig die Vorfreude darauf, dass der Bundesliga-Absteiger aus Hannover mit dieser Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Tor eine Rolle im Aufstiegskampf spielen könnte.

96 hat in drei Spielen erst einen Treffer selbst erzielt

In drei Pflichtspielen gelang nun erst ein eigens erzielter Treffer, das Tor in Stuttgart hatte der VfB selbst geschossen. Es liegt ja nicht an den Stürmern allein. 96 macht es den Gegnern zu einfach, die Angreifer auszuschalten, weil ansonsten bisher kaum Torgefahr entsteht.

Junge Spieler wie Linton Maina oder Florent Muslija wirken nicht reif genug, Verantwortung zu übernehmen. Es wäre eine gute Idee, die Walace-Millionen schnell in mehr aggressive Duchschlagskraft zu investieren.

Und die 96-Spieler aus dem Pokalkampf müssen sich fragen, warum eine rein kämpferisch ausgerichtete Mannschaft wie Karlsruhe unterm Strich verdient gegen Hannover gewinnen kann – und darf.

Die Roten in Noten: Die 96-Einzelkritik zum Pokal-Aus in Karlsruhe

Ron-Robert Zieler – Note 3,5: Macht sich groß gegen Hofmann, bei Pisots Pfostenschuss wäre er wohl da gewesen. Nicht zu halten beim 0:1 und Elfmeter-0:2. Zur Galerie
Ron-Robert Zieler – Note 3,5: Macht sich groß gegen Hofmann, bei Pisots Pfostenschuss wäre er wohl da gewesen. Nicht zu halten beim 0:1 und Elfmeter-0:2. ©
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2018/19: Nachdem in der ersten Runde der Karlsruher SC noch mit 6:0 aus dem Wettbewerb geschossen wurde, war in der zweiten Runde für Hannover 96 schon wieder Schluss. Mit 0:2 verloren die Roten zuhause gegen den VfL Wolfsburg. Eine Woche später trafen sie in der Liga erneut aufeinander, 96 siegte 2:1. ©

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