22. August 2019 / 14:41 Uhr

Trainingsrückkehr erst in vier Wochen: Sonderprogramm für 96-Sorgenkind Jonathas

Trainingsrückkehr erst in vier Wochen: Sonderprogramm für 96-Sorgenkind Jonathas

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Muss sich weiter gedulden: Der verletzungsgeplagte Jonathas.
Muss sich weiter gedulden: Der verletzungsgeplagte Jonathas. © Florian Petrow
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Die Verletzungshistorie von Rekordtransfer Jonathas bei Hannover 96 ist üppig. Aktuell fehlt er erneut mit einem Muskelfaserriss. Bis zu seinem Comeback dauert es länger als erwartet, der Brasilianer bekommt vom Trainerteam um Mirko Slomka ein spezielles Aufbauprogramm verordnet.

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Es ist eine Never-ending-story: Jonathas und die Verletzungen. In zwei Jahren bei Hannover 96 - mit kurzer Unterbrechung - machte er nur 23 Pflichtspiele. Immer wieder machte der Körper dem Neun-Millionen-Euro-Stürmer einen Strich durch die Rechnung. Seit Anfang Juli laboriert Jonathas an einem Muskelfaserriss - wird aber noch deutlich länger ausfallen als erwartet, wie Trainer Mirko Slomka auf der Presskonferenz am Donnerstag verriet.

Stattdessen bekommt der Brasilianer ein spezielles Aufbauprogramm verordnet. "Wir hatten ein sehr gutes Gespräch und haben gemeinsam mit ihm entschieden, dass wir insgesamt noch vier Wochen mit ihm arbeiten werden, um ihn ins Mannschaftstraining zurückzuführen. Bis dahin bekommt er ein Einzelprogramm", sagte Slomka.

Immer wieder der Oberschenkel: Die Verletzungshistorie von Jonathas bei Hannover 96

<b>Au Backe!</b> In eineinhalb Jahren im Trikot von Hannover 96 fiel Jonathas bereits fünfmal verletzungsbedingt aus, das Leih-Halbjahr in Brasilien Ende 2018 überstand er ebenfalls nicht verletzungsfrei. Der Brasilianer kommt für die Roten auf 23 Pflichtspiele und sechs Tore (vier Assists). Fraglich, ob es noch mehr werden. Das ist die Verletzungshistorie des 30-jährigen Stürmers. Zur Galerie
Au Backe! In eineinhalb Jahren im Trikot von Hannover 96 fiel Jonathas bereits fünfmal verletzungsbedingt aus, das Leih-Halbjahr in Brasilien Ende 2018 überstand er ebenfalls nicht verletzungsfrei. Der Brasilianer kommt für die Roten auf 23 Pflichtspiele und sechs Tore (vier Assists). Fraglich, ob es noch mehr werden. Das ist die Verletzungshistorie des 30-jährigen Stürmers. ©
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Slomka schließt mentale Gründe aus

Woher die Anfälligkeit für Muskelverletzungen bei dem 30-jährigen Angreifer rührt, ist weiterhin unklar. "Wir haben zahnmedizinisch alles kontrolliert, auch was die Kieferorthopädie kontrolliert. Da konnten wir nichts feststellen. Dennoch haben wir entschieden, etwas anders zu mache", sagte Slomka. Dass etwas stimmt, war den Verantwortlichen beim letzten Muskelfasrriss aufgefallen. "Es war eine anfänglich harte Trainingswoche, danach gab es einen freien Tag. Und erst danach trat die Verletzung auf", berichtete Slomka. "Danach haben wir noch mal alles gecheck und konnten dann feststellen, dass seine Beweglichkeit und seine Flexibilität stärker ausgeprägt sein muss. Daran werden wir arbeiten."

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Mentale Gründe für die ständigen Beschwerden schließt Slomka aus. "Das glaube ich nicht, er ist total klar. Er sagt auch: 'Trainer, ich will spielen', er will die Einheiten durchziehen. Aber manchmal ist weniger mehr", sagte er und ergänzte: "Deshalb ist es wichtig, dass er bei jedem körperlichen, muskulären Unwohlsein zu mir kommt. Dann können wir darauf trainingsbedingt Rücksicht nehmen."

Wann und ob Jonathas noch mal für 96 auflaufen wird, steht aktuell also noch in den Sternen. Ein Abgang noch in diesem Sommer wird durch den neuerlichen Rückschlag aber immer unwahrscheinlicher...

tk

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Dennis Aogo (vereinslos -> Hannover 96) ©

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