08. Juli 2021 / 15:33 Uhr

"Nirgends so gesehen": Bei 96 könnten in der Stammelf die Linksfüße dominieren

"Nirgends so gesehen": Bei 96 könnten in der Stammelf die Linksfüße dominieren

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Jan Zimmermann (rechts) hat in seinem Kader recht viele weitere Linksfüße um sich geschart.
Jan Zimmermann (rechts) hat in seinem Kader recht viele weitere Linksfüße um sich geschart. © Florian Petrow
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Nicht entscheidend, aber durchaus kurios: Die Linksfüße könnten in der Stammelf mit Hult, Ochs, Falette, Kerk, Frantz und Ernst dominieren. Coach Jan Zimmermann, selbst ein Linksfuß, hat das in seinen Mannschaften "nirgends so gesehen". Sie stehen in einer schönen Tradition bei Hannover 96. 

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Das hat Jan Zimmermann in seinen Mannschaften „nirgends so gesehen“. Im Kader von 96 sind acht Profis, die vorzugsweise mit links schießen. Darunter sechs, die heute in der Startelf stehen würden, wenn Ligastart wäre: Niklas Hult, Philipp Ochs, Simon Falette, Sebastian Kerk, Mike Frantz und Sebastian Ernst. Dazu kommen noch Mick Gudra und Jan-Erik Eichhorn. Auch der Cheftrainer und sein Assistent Jens Jansen sind Linksfüße.

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Die halbe Stammelf macht’s mit links. In der Regel, sagt Zimmermann, seien Rechtsfüße eher beidfüßig als Linksfüße. Das gilt jedenfalls für ihn selbst. „Ich habe das mit Flo Muslija besprochen, der auch einen ganz schlechten linken Fuß hat und ich habe einen ganz schlechten rechten.“

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Sportlich sieht der Trainer am linken Ding keine Nachteile: „Es ist nicht entscheidend, ob du wenig oder viele Linksfüße hast. Entscheidend ist der Rest zu den Füßen.“ In Julian Börner soll eigentlich ein neunter linkslastiger Spieler dazustoßen, doch der Transfer des Wunschkandidaten für die Innenverteidigung droht zu platzen.

96 hatte viele Begabte darunter: Michael Tarnat mit seinen Flugbällen, Szabolcs Huszti mit seinem Zauberfuß oder Christian Pander mit seinem strammen Schuss. Linksfüße waren auch bei 96 immer etwas Besonderes.