17. September 2021 / 08:50 Uhr

Erst genesen, nun geimpft: Hannover 96 geht bei Linton Maina auf Nummer sicher

Erst genesen, nun geimpft: Hannover 96 geht bei Linton Maina auf Nummer sicher

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Will beim Auswärtsspiel in Kiel erneut überzeugen: 96-Profi Linton Maina.
Will beim Auswärtsspiel in Kiel erneut überzeugen: 96-Profi Linton Maina. © Florian Petrow
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Linton Maina verpasste in dieser Woche Teile des Mannschaftstrainings von Hannover 96, da er Reaktionen auf die Corona-Impfung zeigte. Der Flügelspieler wurde bereits Ende Juli positiv auf das Virus getestet, konnte sich aber schon impfen lassen, weil er keine Symptome zeigte. In einer Woche werden bei den Roten über 90 Prozent der Mannschaft genesen oder geimpft sein. 

Üblicherweise kommt Linton Maina mit lauter Musik im Porsche zum Training. Die Musik lief, kam aber aus dem offenen Fenster eines 96-Mobils aus der VW-T6-Flotte. Maina bremste, weil sein Ex-Physio Ralf Blume ins Fahrerhaus winkte. „Mensch, was machst du denn hier?“ Die gute Laune lässt sich Maina nicht verderben, selbst wenn nicht immer al­les gradlinig immer läuft bei dem schnellen Stürmer.

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Nach seinem ordentlichen Auftritt gegen Werder Bremen (1:1) war Ende Juli der Corona-Test positiv ausgefallen. Maina musste in Quarantäne. Am Donnerstag verriet Trainer Jan Zimmermann, dass der Angreifer in dieser Woche auf die Corona-Impfung reagiert und gefehlt habe. Erst genesen, nun geimpft – 96 geht bei seinem wertvollsten Profi auf Nummer sicher.

Das ist Hannovers 96-Rakete Linton Maina:

Der 19-jährige Linton Maina spielt seit Juli 2014 bei Hannover 96. Er wechselte mit 15 Jahren von seinem Jugendverein SV Empor Berlin zur U17 der Roten.  Zur Galerie
Der 19-jährige Linton Maina spielt seit Juli 2014 bei Hannover 96. Er wechselte mit 15 Jahren von seinem Jugendverein SV Empor Berlin zur U17 der Roten.  ©

Ansteckungsgefahr bei 96 minimiert

Da Maina keine Symptome zeigte nach dem positiven Test, war eine Impfung schon nach vier Wochen für ihn angeraten. Eine Dosis ge­nügt, um die Antikörperkonzentration zu stabilisieren. So empfiehlt es das Robert-Koch-Institut. Die Ansteckungsgefahr bei ihm wie bei 96 allgemein ist nun minimiert. Über 90 Prozent der Mannschaft werden in einer Woche genesen oder geimpft sein.