30. September 2020 / 13:46 Uhr

96-Profi Linton Maina zu Wechselgerüchten: "Ich weiß, dass ich einen Vertrag habe" (Teil 2)

96-Profi Linton Maina zu Wechselgerüchten: "Ich weiß, dass ich einen Vertrag habe" (Teil 2)

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Ist sich sicher, dass Hannover 96 das Derby gegen Braunschweig erfolgreich bestreiten wird: Linton Maina.
Ist sich sicher, dass Hannover 96 das Derby gegen Braunschweig erfolgreich bestreiten wird: Linton Maina. © Florian Petrow
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Für Hannover 96 steht am Samstag (13 Uhr) das Derby gegen Eintracht Braunschweig auf dem Programm. Vorab haben wir uns mit Flügelflitzer Linton Maina unterhalten - und im zweiten Teil des Interviews über seine Form nach der Verletzung, die Wechselgerüchte zum VfL Wolfsburg und sein Pech mit den Nominierungen für die U21-Nationalmannschaft gesprochen. 

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2014 wechselte Linton aus der Jugend des SV Empor zu Hannover 96. Nachdem sich der heute 21-Jährige in der U17 und U19 weiterentwickelte, ist er inzwischen eine feste Größe bei den 96-Profis. Sein Marktwert liegt nunmehr bei 7,5 Millionen Euro - damit ist Maina der mit Abstand wertvollste Spieler der Roten.

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Für Hannover bestritt der Flügelflitzer bereits 51 Pflichtspiele - 26 in der 2. Bundesliga, 22 in der 1. Bundesliga und drei im DFB-Pokal. Dabei erzielte Maina vier Tore und bereitete elf Treffer vor. Mit uns hat er sich nun vor dem Derby gegen Eintracht Braunschweig zum Interview getroffen.

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<b>Zugänge:</b> Simon Falette (vorerst ablösefrei, von Eintracht Frankfurt) Zur Galerie
Zugänge: Simon Falette (vorerst ablösefrei, von Eintracht Frankfurt) ©

Wie sind Sie wirklich in Form nach der Verletzung?

Ich fühle mich fit. Das sagen wahrscheinlich viele: Wenn ich von Anfang spiele, weiß ich, wo ich stehe. Wenn ich reinkomme, ist es immer schwieriger, ganz ehrlich. So ein Sprint geht mehr auf die Lunge, wenn man später reinkommt als wenn man von Anfang an spielt.


Das heißt, Sie sind kein Joker. Wenn Linton Maina, dann in der Startelf?

So weit würde ich nicht gehen. (lacht) Wenn ich von der Bank komme, dann ist das halt so.

Sie standen in der Transferperiode zum ersten Mal im Fokus. Sie sollen sich mit Wolfsburg einig gewesen sein, die Klubs wurden sich nicht einig. Mittlerweile ist es ruhiger geworden. Bleibt das so ruhig bis zum 5. Oktober?

Ich konzentriere mich voll auf das Derby am Samstag. Was geredet oder geschrieben wird, dazu mache ich mir eigentlich keine Gedanken. Ich weiß aber, dass ich einen Vertrag habe.

Kurz vor der Corona-Pause waren Sie in der besten Form. Wie weit sind Sie davon entfernt?

Schwer zu sagen. So viel habe ich danach ja nicht mehr gespielt. Am Samstag bin ich vielleicht wieder in genau dieser Form, wer weiß…

"Am Samstag muss es auf jeden Fall funktionieren. Und das wird es auch."

Wo sehen Sie Ihre Mannschaft?

Jeder will in der ersten Liga spielen. Ich sehe uns als Mannschaft und von den Einzelspielern her oben dabei, ganz klar. Ich finde, wir sind eine Super-Mannschaft, haben tolle neue Spieler, die gut integriert sind. Wir sind für die neuen Spieler da, damit sie Anschluss finden, auch wenn sie vielleicht noch Zeit brauchen. Wenn nach der Transferperiode Ruhe ist, dann hoffe ich, dass wir die Liga aufmischen werden.

Brauchen wir mehr Geduld mit der Mannschaft?

Am Samstag muss es auf jeden Fall funktionieren. Und das wird es auch. Danach ist Länderspielpause und damit Zeit, uns noch besser zu finden.

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Ihre Länderspiele konnten Sie verletzungsbedingt nicht machen. Was ist mit Ihren eher unglücklichen Nominierungen für die U 21?

Ich habe mal von einem Fluch gelesen. Das ist es eher nicht. Ich zeige hier im Verein meine Leistung und freue mich über jede weitere Einladung.

Haben Sie eigentlich einen Bekannten, der in Braunschweig spielt?

Ja. Iba May. In Berlin haben wir zusammengespielt. Er ist nach Wolfsburg, ich nach Hannover. Jetzt ist er zu Braunschweig gewechselt. Wir verstehen uns richtig gut. Auf dem Platz am Samstag natürlich nicht.

Zum zweiten Teil des großen Interviews mit Linton Maina kommt ihr hier.