05. Oktober 2020 / 06:49 Uhr

Richtig bitter! 96-Rakete Linton Maina muss der deutschen U21 erneut absagen

Richtig bitter! 96-Rakete Linton Maina muss der deutschen U21 erneut absagen

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Linton Maina muss weiter auf seinen Einstand in der U21 warten.
Linton Maina muss weiter auf seinen Einstand in der U21 warten. © imago images/Noah Wedel
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Schon wieder wird es nichts aus dem Debüt von Linton Maina für die deutsche U21-Nationalmannschaft. Der Flügelflitzer von Hannover 96 hat Bundestrainer Stefan Kuntz aufgrund von Rückenproblemen absagen müssen. Es ist nicht das erste Mal, dass dem Debüt des 21-Jährigen etwas entgegensteht.

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Linton Maina und die deutsche U21-Nationalmannschaft - sie scheinen einfach nicht zusammenzufinden. Der Flügelflitzer von Hannover 96, der noch im Derby am Samstag mit seinem Treffer zum Ausgleich die Wende zum Guten für die Roten eingeleitet hatte (SPORTBUZZER-Note 2), kann erneut nicht für die Auswahl von Stefan Kuntz auflaufen. Der Grund sind diesmal Rückenprobleme.

Der 21-Jährige hätte am Freitag in Chisinau gegen die Republik Moldau vermutlich sein Debüt in der deutschen U21 gegeben, am Dienstag hätte im Rahmen der Qualifikation zur Europameisterschaft in Fürth Einsatz Nummer zwei gegen Bosnien und Herzegowina folgen können.

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Daraus wird nun nichts. Bitter: Maina, der seit der U16 sämtliche deutsche Nachwuchsnationalmannschaften durchlaufen hat, ist bereits mehrfach um sein Debüt in der U21 gebracht worden. Ursprünglich sollte er seine Premiere in dieser Auswahl am 26. März gegen Österreich geben, doch da kam die Corona-Pandemie dazwischen. Im September hätte es erneut soweit sein sollen, dann jedoch musste der gebürtige Berliner absagen, nachdem er im Testspiel gegen Uerdingen rüde abgeräumt worden war und sich eine schwere Unterschenkelprellung zugezogen hatte.

Maina (Marktwert laut transfermarkt.de: 7,5 Millionen Euro) ist nicht der einzige Nominierte, der Bundestrainer Kuntz abgesagt hat. Auch Bremens Felix Agu, Salzburgs Mergim Berisha, Bochums Maxim Leitsch und Nico Schlotterbeck von Union Berlin müssen aus unterschiedlichen Gründen passen. Aber wie heißt es so schön: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben - und sollte Maina seinen zuletzt gezeigten Leistungen treu bleiben, wird die nächste Nominierung nicht lange auf sich warten lassen.