05. November 2020 / 13:58 Uhr

Diesmal keine Verletzung: 96-Flügelflitzer Linton Maina nicht für U21 nominiert

Diesmal keine Verletzung: 96-Flügelflitzer Linton Maina nicht für U21 nominiert

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Linton Maina muss weiter auf seinen Einstand in der U21 warten.
Linton Maina muss weiter auf seinen Einstand in der U21 warten. © imago images/Noah Wedel
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Erneut wird es nichts aus dem Debüt von Linton Maina in der deutschen U21-Nationalmannschaft. Dieses Mal steht jedoch nicht etwa eine Verletzung der Premiere des Flügelflitzers von Hannover 96 im Wege, der 21-Jährige ist von Bundestrainer Stefan Kuntz nicht eingeladen worden.

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Zuletzt standen Rückenprobleme dem Debüt von Linton Maina in der deutschen U21-Nationalmannschaft im Weg - das war Anfang Oktober, der Flügelflitzer von Hannover 96 konnte der Einladung von Bundestrainer Stefan Kuntz für die Länderspiele gegen die Republik Moldau sowie Bosnien und Herzegowina nicht folgen.

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Für den Test am Donnerstag, 12. November (18.15 Uhr), gegen Slowenien und das EM-Qualifikationsspiel am Dienstag, 17. November (ebenfalls 18.15 Uhr) gegen Wales ist der dribbelstarke und pfeilschnelle 21-Jährige jetzt aber gar nicht erst nominiert worden, und das obwohl der Kader auf 26 Spieler erweitert worden ist. Damit, dass beide Partien in Braunschweig ausgetragen werden, dürfte die Entscheidung des Bundestrainers eher nicht beeinflusst haben...

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Ob es sportliche Gründe sind, weshalb Maina nicht eingeladen worden, ist fraglich. Gut möglich ist auch, dass Verein, Spieler und DFB sich auf eine Nichtnominierung verständigt haben. 96 stellt etliche Nationalspieler ab, Maina war zuletzt öfter wegen Verletzungen und einem grippalen Infekt außen vor und noch nicht wieder komplett auf Ballhöhe.

"Ich habe mal was von einem Fluch gelesen", sagte Maina nach der verletzungsbedingten Absage im Oktober. "Das ist es eher nicht. Ich zeige hier im Verein meine Leistung und freue mich über jede weitere Einladung."

Maina, der seit der U16 sämtliche deutsche Nachwuchsnationalmannschaften durchlaufen hat, ist bereits mehrfach um sein Debüt in der U21 gebracht worden. Ursprünglich sollte er seine Premiere in dieser Auswahl am 26. März gegen Österreich geben, doch da kam die Corona-Pandemie dazwischen. Im September hätte es erneut soweit sein sollen, dann jedoch musste der gebürtige Berliner absagen, nachdem er im Testspiel gegen Uerdingen rüde abgeräumt worden war und sich eine schwere Unterschenkelprellung zugezogen hatte. Im Oktober war es, wie eingangs beschrieben, der Rücken.