15. September 2021 / 10:03 Uhr

"Wirkt sehr ernsthaft": 96-Coach Zimmermann mit Lob für glücklosen Maina

"Wirkt sehr ernsthaft": 96-Coach Zimmermann mit Lob für glücklosen Maina

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Trainer Jan Zimmermann ist zufrieden mit der Einstellung von 96-Flügelstürmer Linton Maina (links).
Trainer Jan Zimmermann ist zufrieden mit der Einstellung von 96-Flügelstürmer Linton Maina (links). © Florian Petrow
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Auf eine Vorlage oder ein Tor muss Linton Maina zwar noch warten, trotzdem lobt 96-Trainer Jan Zimmermann: "Er wirkt sehr ernsthaft, sehr konzentriert." Jetzt gehe es darum, dass der 22-Jährige sich möglichst schnell "das letzte Quäntchen Selbstvertrauen holt".

Eine Erkältung hat ihn im Trainingslager ausgebremst, Corona zum Start der Saison - die noch junge Spielzeit hat für Linton Maina so holprig begonnen, wie seine vielversprechende Karriere bisher insgesamt verlaufen ist hat. Fantastische Anlagen, die der talentierte Flügelstürmer von Hannover 96 bisher aber viel zu selten auf den Platz gebracht hat.

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Aktuell zeigt die Kurve beim 22-Jährigen allerdings nach oben: In Darmstadt und zuletzt beim Heimsieg gegen die Kiezkicker spielte Maina fast durch - und hatte auch seine Szenen, wenngleich es zu wenige für einen Spieler mit seinem Potenzial waren. "Er und Maxi (Maximilian Beier, Anm. d. Red.) haben uns gegen St. Pauli sehr geholfen. Linton wirkt sehr ernsthaft, sehr konzentriert", lobt Trainer Jan Zimmermann.

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Das talentierte Duo scheint auf den offensiven Außenbahnen der roten vorerst das Rennen zu machen. Bleibt die Hoffnung, dass Maina wieder mehr Torgefahr ausstrahlt.

Beim Debakel in Darmstadt (0:4) hatte der Flügelflitzer kurz vor der Pause die große Chance auf den Ausgleich, verzog nach einem Fehlpass der Gastgeber aus vielversprechender Position jedoch knapp. So stehen nach sechs Spieltagen noch null Tore und null Vorlagen für Maina zu Buche, allerdings hat 96 auch als Mannschaft bisher erst mickrige drei Treffer zustande gebracht.

Auch Zimmermann hofft, dass der 22-Jährige möglichst schon in Kiel den nächsten Schritt zurück zur Offensivwaffe, die ihn einst so begehrt beispielsweise in Wolfsburg gemacht hat, schafft: Es gehe jetzt darum, "dass er sich mit einer Vorlage oder einem Tor das letzte Quäntchen Selbstvertrauen holt".