04. September 2019 / 18:18 Uhr

Profikarriere nur aufgeschoben? Luca Beckenbauer kickt zunächst in der Regionalliga 

Profikarriere nur aufgeschoben? Luca Beckenbauer kickt zunächst in der Regionalliga 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Spielt künftig in der Regionalliga Bayern: Luca Beckenbauer. 
Spielt künftig in der Regionalliga Bayern: Luca Beckenbauer.  © imago images / Jan Huebner
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Luca Beckenbauer und Hannover 96 haben sich kürzlich auf eine Auflösung des Vertrages geeinigt, weil der 19-Jährige zurück in seine bayerische Heimat wollte. Nun hat er sich dem Regionalligisten SV Heimstetten angeschlossen, um sich für "höhere Aufgaben" zu empfehlen. 

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Luca Beckenbauer hat Hannover 96 in Richtung Bayern verlassen. Der 19-Jährige fühlte sich in Hannover nicht mehr wohl, der Vertrag wurde aus persönlichen Gründen aufgelöst. Der SPORTBUZZER berichtete. Beckenbauer, der zuletzt in Hannovers U23 kickte, und bereits bei den Profis mittrainierte, wollte wieder näher zur Familie. Und die wohnt im Raum München.

"Ein sportlicher Verlust. Aber es ist doch selbstverständlich, dass wir ihm da entgegenkommen, wenn er sich nicht wohlfühlt und ihm hier was fehlt", sagte 96-Talentechef Michael Tarnat zum Abschied. Der 19-Jährige sei ein Familienmensch und kehrt nun nach einem Jahr bei 96 in seine Heimat zurück.

Ob in Hannover geboren, als Talent verpflichtet oder Stammkraft im 96-Nachwuchs: Diese Talente schafften ihren Durchbruch nicht bei 96 und verdienen jetzt woanders mit dem Fußball ihr Geld.

Marius Wolf schaffte den Durchbruch bei den Roten nicht. Hannover 96 holte den schnellen Flügelspieler vom TSV 1860 München. In Hannover konnte er sich allerdings nicht durchsetzten und wurde sogar in die 96-Reserve versetzt. Nach Hannover lief es für Wolf besser. Nach zweifacher Leihe zog Eintracht Frankfurt die Kaufoption und verpflichtete den Flügelspieler für 500.000 Euro fest. Nach dem Pokalsieg mit der SGE wechselte Wolf zu Champions League-Teilnehmer Borussia Dortmund. Zur Galerie
Marius Wolf schaffte den Durchbruch bei den Roten nicht. Hannover 96 holte den schnellen Flügelspieler vom TSV 1860 München. In Hannover konnte er sich allerdings nicht durchsetzten und wurde sogar in die 96-Reserve versetzt. Nach Hannover lief es für Wolf besser. Nach zweifacher Leihe zog Eintracht Frankfurt die Kaufoption und verpflichtete den Flügelspieler für 500.000 Euro fest. Nach dem Pokalsieg mit der SGE wechselte Wolf zu Champions League-Teilnehmer Borussia Dortmund. ©
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Heimstetten als Sprungbrett für Beckenbauer

Inzwischen ist auch klar, wo Beckenbauer in Zukunft kicken wird. Das Verteidiger-Talent hat sich dem bayerischen Regionalligisten SV Heimstetten angeschlossen, um sich "für höhere Aufgaben" zu empfehlen, wie Heimstettens sportlicher Leiter Michael Matejka beim Münchner Merkur schildert. "Wir erhoffen uns, dass er unsere Mannschaft weiterbringt und sich auch weiterentwickelt."

Außerdem passe der 19-Jährige ins Gehaltsgefüge. Eine Win-win-Situation also. Beckenbauer kann sich für den Profibereich empfehlen und Heimstetten bekommt einen talentierten Spieler, der bereits im Profibereich trainiert hat. Zunächst hat er für ein Jahr unterschrieben. "Wenn sich schon im Winter etwas ergibt, sind wir offen", sagt Matejka allerdings. Die Regionalliga soll für Beckenbauer nur ein Sprungbrett sein.

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Debüt im Pokal

Es könnte allerdings schwierig werden, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Der SV Heimstetten hat nach acht Saisonspielen lediglich sieben Punkte gesammelt und steht auf dem vorletzten Tabellenplatz der Regionalliga Bayern.

Beckenbauer kam bereits am Dienstag zu seinem Debüt für Heimstetten - allerdings nicht in der Liga, sondern im Pokal. Der Regionalligist gewann gegen den DJK Vilzing mit 2:0. Ein Instagram-Post von idowasport zeigt den 19-Jährigen bereits im Trikot seines neuen Vereins.

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