06. September 2019 / 09:00 Uhr

Hannover 96: Luca Beckenbauer trifft beim SV Heimstetten auf große Namen

Hannover 96: Luca Beckenbauer trifft beim SV Heimstetten auf große Namen

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Spielt künftig in der Regionalliga Bayern: Luca Beckenbauer. 
Spielt künftig in der Regionalliga Bayern: Luca Beckenbauer.  © imago images / Jan Huebner
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Luca Beckenbauer ist nach einem Jahr bei Hannover 96, wo er vom Jugend- zum Herrenspieler reifte, zurück in seine Heimat gewechselt. Beim SV Heimstetten peilt der 19-Jährige den nächsten Karriereschritt an. 

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Wieder zu Hause in Heimstetten. Hannover 96 war für Luca Beckenbauer (19) kaum mehr als ein Zwischenspiel. Aber es wurde ein wichtiges Jahr. Bei Schalke kam er aus dem Tritt, 96 päppelte den Verteidiger wieder auf. So wie 96 sich um den Enkel des Kaisers kümmerte, sei „kein Vergleich“ zu seinen vorherigen Stationen gewesen, sagte er mal beiläufig. Beckenbauer trainierte bei den Profis, spielte als Teenager bei den Regionalliga-Männern. Die Trainer Stephan Schmidt und Christoph Dabrowski lobten stets die Reife des Franz-Beckenbauer-Enkels. „Kaiser“, so riefen ihn sogar die Mannschaftskollegen und Freunde.

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Sommer 2019: Dennis Aogo (vereinslos -> Hannover 96) ©
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Nächster Karriereschritt in der Heimat?

Mit seinem Familiennamen hatte Beckenbauer in Hannover weniger Probleme, seine Familiengeschichte verlief dennoch schwierig. Vor vier Jahren starb sein Vater Stephan, der als Kaiser-Sohn bei den Bayern als Trainer arbeitete. Lucas Mama und seine Brüder sind in München zu Hause. Hannover ist weit weg – und 96 außerdem kein einfacher Verein, um den nächsten Karriereschritt zu gehen. Nun also der SV Heimstetten, der Sportpark liegt nur 20 Autominuten vom FC-Bayern-Mekka an der Säbener Straße entfernt.

Ob Heimstetten wieder ein Zwischenspiel wird, ein Trittbrett für die Profikarriere, weiß noch niemand. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete am Donnerstag von Beckenbauers erstem Auftritt über 90 Minuten im Pokal. Ein 2:0 gegen Vilzing, der neue Spieler mit dem großen Namen hielt hinten die Null. Am Freitag (19 Uhr) spielt Beckenbauer in seinem neuen Zuhause gegen den VfR Garching. Sein viertes Saisonspiel in der Regionalliga, drei hatte er unter Trainer Dabrowski bei 96 gemacht.

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Große Namen in Heimstetten

Nach dem U19-Trainer Schmidt hört Beckenbauer nun auf zwei Schmitts: Christoph ist Chef-, sein Bruder Dominik Co-Trainer. „Wenn jemand wie er auf den Markt kommt, dann ist das eine tolle Geschichte, da freut man sich“, zitiert die Süddeutsche Christoph Schmitt. Mit prominenten Nachnamen kannte sich Beckenbauer schon aus, weil er mit Niklas Tarnat zusammenspielte, dem talentierten Sohn von 96-Talentechef Michael. In Heimstetten spielt außerdem Stefan Reuter, der Sohn des Augsburg-Managers, im Mittelfeld. Im Sturm steht Lukas Riglewski, der Sohn des ehemaligen Davis-Cup-Tennisspielers Udo Riglewski. Beckenbauer darf sich wieder zu Hause fühlen, und bei der Namensprominenz im Heim­stet­ten außerdem gut aufgehoben.

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