20. November 2020 / 13:54 Uhr

Aehlig verlässt Köln: Wird 96-Manager Gerhard Zuber neuer Kaderplaner von Horst Heldt?

Aehlig verlässt Köln: Wird 96-Manager Gerhard Zuber neuer Kaderplaner von Horst Heldt?

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
96-Sportdirektor Gerhard Zuber äußerst sich nicht zu den Gerüchten um einen Wechsel nach Köln.
96-Sportdirektor Gerhard Zuber äußerst sich nicht zu den Gerüchten um einen Wechsel nach Köln. © Florian Petrow
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Frank Aehlig, Leiter der Lizenzspielerabteilung, verlässt den 1. FC Köln und wechselt im Sommer zu RB Leipzig. Das berichtete zuerst der Express. Als heißer Kandidat für die Nachfolge gilt ein enger Vertrauter von Kölns Geschäftsführer Sport Horst Heldt: 96-Sportdirektor Gerhard Zuber.

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Gerhard Zuber gab sich überrascht auf die Nachfrage: Ist er der Kandidat für die Nachfolge von Frank Aehlig beim 1. FC Köln? „Was soll ich dazu sagen? Wir spielen am Sonntag in Würzburg!“ Weiter äußerte sich Zuber gegenüber dem SPORTBUZZER nicht zu dem Thema. Aber auch der Kölner Express spekuliert mit Zuber.

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Der Sportdirektor von Hannover 96 und Horst Heldt hatten von März 2017 bis April 2019 bei Hannover 96 zusammengearbeitet – Heldt als Sportchef, Zuber als Kaderplaner. Zuber gilt als Heldts Vertrauter und Freund, beiden pflegen immer noch einen intensiven Austausch.

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Zuber war nach Heldts Freistellung bis Januar dieses Jahres kaltgestellt, während Jan Schlaufdraff Sportchef war. Gleichzeitig pochte der 45-jährige Österreicher vor Gericht auf einen unbefristeten Vertrag bei 96, bis er Schlaudraffs Nachfolger wurde. Eine kuriose Konstellation, die sich allerdings in der Zusammenarbeit zwischen Zuber und Trainer Kenan Kocak bewährte - im April unterschrieb Zuber einen Drei-Jahres-Vertrag.

Aehlig, dessen Vertrag bis 2022 gilt, wolle die Saison als Leiter der Lizenzspielerabteilung mit dem 1. FC Köln noch zu Ende bringen und erst dann bei RB Leipzig als technischer Direktor anfangen, darüber berichtete am Freitag zuerst der Express. Zubers Vertrag bei 96 gilt nach wie vor als unbefristet. Er arbeitet bei 96 weiter am Aufstieg – ob er aus der ersten wieder in die zweite Reihe hinter Heldt zurücktreten würde, ist unklar.