30. November 2020 / 20:23 Uhr

Hoffnung fürs 96-Spiel in Hamburg: Marcel Franke hat keine Gehirnerschütterung

Hoffnung fürs 96-Spiel in Hamburg: Marcel Franke hat keine Gehirnerschütterung

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Da hat es gerummst: Marcel Franke (links) und Jaka Bijol knallen mit den Köpfen aneinander.
Da hat es gerummst: Marcel Franke (links) und Jaka Bijol knallen mit den Köpfen aneinander. © dpa
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Wie eine neurologische Untersuchung am Montagabend ergeben hat, hat Marcel Franke im Zweitliga-Spiel von Hannover 96 gegen Holstein Kiel keine Gehirnerschütterung erlitten. Es besteht sogar die Hoffnung auf einen Einsatz am Samstag beim Hamburger SV.

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Als er den Platz verlassen musste, stand es noch 0:0. Nach knapp einer halben Stunde waren Marcel Franke und Jaka Bikol an der Mittellinie mit den Köpfen zusammengerasselt. Der 27-jährige Innenverteidiger hielt noch bis zur Halbzeit durch, klagte jedoch über Schwindel und Sehstörungen. Bis dahin hatte er wie sein Nebenmann Simon Falette ein starkes Spiel gemacht. Vielleicht sogar sein bestes für Hannover 96. Das Ende der Partie gegen Holstein Kiel - ohne Franke, für ihn kam Josip Elez - ist bekannt.

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Von daher wäre ein Ausfall doppelt bitter gewesen. Nach einer neurologischen Untersuchung am Montagabend steht allerdings fest: Franke hat keine Gehirnerschütterung erlitten, die einen Einsatz am Samstag beim Hamburger SV unmöglich gemacht hätte.

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Falette wird in Hamburg nach seiner dusseligen Gelb-Roten Karte fehlen. Hinter dem Einsatz von Timo Hübers steht ebenfalls ein Fragezeichen. Er trainierte am Montag zusammen mit dem ebenfalls am Knie lädierten Linton Maina und Athletiktrainer Dennis Fischer individuell.

Franke soll zentrale Rolle einnehmen

96-Trainer Kenan Kocak hatte Franke gerade erst wieder stark gemacht, der 27-Jährige dankte es ihm mit einer guten Leistung in den ersten 45 Minuten gegen Kiel.

Insofern dürfte klar sein, dass der wieder genese Franke in Hamburg gesetzt ist und eine zentrale Rolle einnehmen soll. Zumal die leisen Hannoveranern auf dem Platz jede Führungsqualität gebrauchen können, die sie kriegen können.

In der Kabine ist Franke ohnehin einer der Chefs. Hoffentlich auch in Hamburg auf dem Platz.