28. November 2019 / 07:46 Uhr

96-Profiboss Kind ist bereit für Wintertransfers: "Dann werden wir etwas tun"

96-Profiboss Kind ist bereit für Wintertransfers: "Dann werden wir etwas tun"

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Martin Kind kündigt Wintertransfers an.
Martin Kind kündigt Wintertransfers an. © Peter Steffen/dpa
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Hannover 96 hat ein Personalproblem. Winterverstärkungen scheinen alternativlos zu sein. Nun hat Profichef Martin Kind bestätigt, dass sich im 96-Kader etwas tun wird.

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Hannover 96 hat ein Torproblem. Kein Team hat weniger Treffer erzielt. Nur etwa einmal pro Partie trifft 96. Insofern war es höchste Zeit, dass Kocak zum Nachhilfeunterricht bat. Am Mittwoch ließ er Abschlüsse üben.

Der neue Trainer konnte sich so auch einen Überblick verschaffen, wer vom Personal die Hoffnung auf Tore in sich trägt. Viele sind es nicht, am ehesten noch Hendrik Weydandt, der per Kopf eine ordentliche Quote hatte. Beim 1:2 gegen Darmstadt am vergangenen Montag vergab Weydandt allerdings gute Kopfballchancen. Er bildete mit Marvin Ducksch die Doppelspitze. Dabei stimmten „Lauf- und Passwege nicht so, wie wir es vorhatten“. Kocak attestierte „Probleme im Verhalten mit Ball“.

Kocak setzt auf Maina

Eine Konsequenz wäre, am Samstag auf St. Pauli auf Ducksch zu verzichten, der gegen Darmstadt nur zum Einsatz kam, weil sich Cedric Teuchert beim Abschlusstraining das Jochbein gebrochen hatte. Das hieße dann aber, dass Kocak vom 4-4-2 abgehen müsste, denn einen weiteren Stürmer hat er nach dem Teuchert-Ausfall nicht. Sebastian Soto ist noch nicht fit genug – anders als der Außenstürmer Linton Maina, den Kocak „so schnell wie möglich“ in die Startelf einbauen will.

Bilder vom Training von Hannover 96 (27. November)

Trainer Kenan Kocak beobachtet das Training aufmerksam. Zur Galerie
Trainer Kenan Kocak beobachtet das Training aufmerksam. ©
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Kind kündigt Verstärkungen an

Im Angriff scheinen Nachverpflichtungen im Winter nötig zu werden – aber nicht nur da. Auch in Abwehr und Mittelfeld gibt es zumindest qualitative Lücken. „Wenn die Erkenntnis ist, dass wir etwas tun müssen, dann werden wir etwas tun“, kündigte 96-Chef Martin Kind Verstärkungen an. Die Erkenntnis hat sich ja längst durchgesetzt, dass die Mannschaft kein gut und stabil gebautes Gebilde ist, sondern eher eine notdürftig zusammengezimmerte Bruchbude.

Kind rückt nun auch vom Aufstiegsziel ab. Der 75-Jährige glaubt aber, „die Mannschaft hat die Qualität, dass wir einen mittleren Tabellenplatz erreichen können. Das ist mindestens das Ziel dieser Saison.“ Dabei setzt Kind auf Kocak. „Er braucht Zeit. Ich bin überzeugt, dass er den Turnaround hinbekommt.“

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