11. Februar 2019 / 15:06 Uhr

96-Meinung: Leider spielen die Roten nicht die nächsten 13 Spiele gegen den 1. FC Nürnberg

96-Meinung: Leider spielen die Roten nicht die nächsten 13 Spiele gegen den 1. FC Nürnberg

Tobias Manzke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
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Wäre der 1. FC Nürnberg für die restlichen 13 Spiele der Gegner von Hannover 96, würde die Wahrscheinlichkeit des Nicht-Abstiegs deutlich steigen, meint SPORTBUZZER-Reporter Tobias Manzke. 
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Ja, es war Balsam für die Seele eines 96-Sympathisanten. Aber das "Lebenszeichen" (Doll) sollte nicht überbewertet werden - schließlich spielen die Roten leider nicht auch die kommenden 13 Spiele gegen einen schwachen 1. FC Nürnberg. Ein Kommentar von Tobias Manzke. 

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Die gute Nachricht: 96 kann doch noch Spiele in der Bundesliga gewinnen. Die schlechte: Die restlichen 13 Spiele darf der Verein leider nicht gegen Nürnberg bestreiten. Schade, denn so wäre der Klassenerhalt so gut wie sicher …

Glücksbringer: Diese Promis waren beim 96-Abstiegskracher gegen Nürnberg in der HDI-Arena

Diese Promis brachten Hannover 96 im Abstiegskracher gegen den 1. FC Nürnberg mit ihrer Anwesenheit in der HDI-Arena Glück.  Zur Galerie
Diese Promis brachten Hannover 96 im Abstiegskracher gegen den 1. FC Nürnberg mit ihrer Anwesenheit in der HDI-Arena Glück.  ©
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Elektrisiert Doll die taumelnden Roten?

Ob 96 nach dem Erfolgserlebnis gegen den neuen Tabellenletzten auch gegen andere Vereine Siege feiern kann, werden die kommenden Wochen zeigen. Auf Trainer Thomas Doll, der die Mängel klar und deutlich benennt und mit voller Energie bei der Sache ist, wartet noch ganz viel Arbeit. Das war deutlich zu sehen. Die Mannschaft wirkt in ihren Aktionen verunsichert, was nach der Durststrecke von zuvor neun Sieglos-Spielen völlig normal ist. Die entscheidende Frage aber bleibt: Kann es das Team besser?

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Nur ein Lebenszeichen - nicht mehr

In den 97 Minuten inklusive Nachspielzeit blieb 96 vor allem in der Offensive vieles schuldig. Ohne einen Nicolai Müller, der seinen bisher besten Tag im 96-Dress erwischte, fehlte die Fantasie, wer sich in die Torschützenliste hätte eintragen sollen. Zu wenig zwingend ist das, was 96 fabriziert, wenn es in Richtung gegnerisches Tor geht. Gegen zehn Mann und einen ganz schwachen Gegner war es am Sonnabend eine Frage der Zeit, bis sich für 96 Chancen bieten. Gegen Vereine wie Hoffenheim oder Frankfurt – so heißen die nächsten Gegner – wird das nicht so einfach.

Wichtig ist: Die drei Punkte geben nach den schlimmen letzten Wochen Hoffnung und sind ein „Lebenszeichen“, wie es Doll nannte. Mehr aber (noch) nicht.

Das sind die Stimmen nach dem Spiel von Hannover 96 gegen den 1. FC Nürnberg

Thomas Doll (Trainer Hannover 96): Es war klar, dass wir keinen Champagner-Fußball sehen, das es ein schweres Spiel wird. Auch nach dem Platzverweis haben wir Zeit gebraucht, wir hatten viele leichte Ballverluste. Mit elf gegen zehn ist es nicht leichter. Nürnberg hatte zwei Riesenchancen, da können wir froh sein, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Mit dem Halbzeitpfiff hatten wir den Brustlöser, obwohl wir nicht gut gespielt haben. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr über die Seite gespielt und zum richtigen Zeitpunkt das 2:0 gemacht. Wir haben eine Zeichen gesetzt, dass wir noch leben. Hannover 96 brauchte mal wieder ein Erfolgserlebnis, dass wir wieder an die Rettung glauben. Wir haben wieder Anschluss, aber auch gesehen, dass wir Defizite haben. Wir brauchen Feuer in jeder Trainingseinheit. Anders kommen wir da unten nicht raus. Wir haben noch unglaublich viel Arbeit vor uns.
 Für Nicolai Müller hat es mich besonders gefreut, er ist ja noch nicht so lange hier. Wir haben mit Raute gespielt, mit Nico auf der Zehn. Da hat der sich wohler gefühlt als gegen Leipzig auf der Seite.  Zur Galerie
Thomas Doll (Trainer Hannover 96): "Es war klar, dass wir keinen Champagner-Fußball sehen, das es ein schweres Spiel wird. Auch nach dem Platzverweis haben wir Zeit gebraucht, wir hatten viele leichte Ballverluste. Mit elf gegen zehn ist es nicht leichter. Nürnberg hatte zwei Riesenchancen, da können wir froh sein, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Mit dem Halbzeitpfiff hatten wir den Brustlöser, obwohl wir nicht gut gespielt haben. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr über die Seite gespielt und zum richtigen Zeitpunkt das 2:0 gemacht. Wir haben eine Zeichen gesetzt, dass wir noch leben. Hannover 96 brauchte mal wieder ein Erfolgserlebnis, dass wir wieder an die Rettung glauben. Wir haben wieder Anschluss, aber auch gesehen, dass wir Defizite haben. Wir brauchen Feuer in jeder Trainingseinheit. Anders kommen wir da unten nicht raus. Wir haben noch unglaublich viel Arbeit vor uns. Für Nicolai Müller hat es mich besonders gefreut, er ist ja noch nicht so lange hier. Wir haben mit Raute gespielt, mit Nico auf der Zehn. Da hat der sich wohler gefühlt als gegen Leipzig auf der Seite."  ©
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