01. November 2020 / 16:23 Uhr

96-Meinung: Das wird für den Aufstieg nicht reichen

96-Meinung: Das wird für den Aufstieg nicht reichen

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Bei Genki Haraguchi geht nach der Niederlage in Fürth der Kopf runter.
Bei Genki Haraguchi geht nach der Niederlage in Fürth der Kopf runter. © imago images/Zink
Anzeige

Hannover 96 kann auswärts einfach nicht mehr gewinnen. Bei der SpVgg Greuther Fürth verlor das Team von Kenan Kocak mit 1:4 (0:2) - und damit bereits zum sechsten Mal in Serie auf fremdem Platz. Für die Aufstiegs-Ansprüche wird das nicht genügen, meint SPORTBUZZER-Redakteur Dirk Tietenberg.

Anzeige

Nach sechs Spieltagen lässt sich durchaus sagen, wohin der Trend geht. Hannover 96 kann nicht unentschieden spielen. Drei Siege zu Hause, drei Pleiten auswärts. Und die Auswärtsleistungen werden eher schlimmer als besser. 96 fehlt schlichtweg die Power, einer guten Leistung wie gegen Düsseldorf eine starke folgen zu lassen. Die Mannschaft wirkte vor allem in Fürth völlig kaputt und überfordert bei dem Versuch, sich in die Aufstiegsphalanx auf Platz hochzuarbeiten.

Anzeige

Jaka Bijol, Simon Falette, Genki Haraguchi – sie retteten sich über die Spielzeit wie ein Boxer, der schon nach der zweiten Runde stehend K.o. ist. Es ist vor allem die Schwankung der Nationalspieler – Sei Muroya mit seiner Rechts-Links-Schwäche eingerechnet – die das Pensum in dieser schwierigen Zeit nicht zu packen scheinen.

Mehr zu #SGFH96

Nicht nur 96 hat Probleme

96 steht mit dem Schwankungs-Problem nicht allein da. Das zeigen die Punktestände in der Liga. 96 hat als Vierter nur einen Zähler Abstand auf den Relegationsplatz drei und nur drei Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16. Für die Aufstiegs-Ansprüche in dieser Saison wird es nicht genügen, nur daheim die Energie zu haben, um Spiele zu gewinnen. Deswegen ist es nur ein schwacher Trost: Kommenden Samstag spielt 96 gegen Aue, zu Hause.