12. August 2019 / 14:42 Uhr

96-Meinung: Der DFB-Pokal bietet grandiose Möglichkeiten

96-Meinung: Der DFB-Pokal bietet grandiose Möglichkeiten

Uwe von Holt
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hannover 96 und der Pott? SPORTBUZZER-Redakteur Uwe von Holt wagt es zu träumen.
Hannover 96 und der Pott? SPORTBUZZER-Redakteur Uwe von Holt wagt es zu träumen. © dpa / Florian Petrow
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Hannover 96 benötigt in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Karlsruher SC ein Erfolgserlebnis, um in die Spur zu finden. Eigentlich müsste 96 ja auch "nur" fünf Spiele gewinnen, um den ganz großen Wurf zu schaffen, findet SPORTBUZZER-Redakteur Uwe von Holt...

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Nur gut ein Jahr her, dass 96 als Mustermannschaft auftrat – 6:0 zum Pokalstart beim Drittligisten Karlsruher SC, konsequent und konzentriert. Hannovers Fans im Wildparkstadion machten mit ihrem Team die Welle, sangen von Berlin und vom Europapokal.

Dass dieser Erfolg nur eine Mogelvorstellung war, das Pokalmärchen in der zweiten Runde gegen Wolfsburg platzte und 96 in der Bundesliga dem Abstieg entgegentaumelte, war am 19. August 2018 nicht zu ahnen – natürlich auch nicht, dass man zwölf Monate danach wieder in Karlsruhe spielen muss, diesmal als bescheiden gestarteter Zweitligazwölfter beim kraftstrotzenden Zweitligaersten.

DFB-Pokal: So weit kam Hannover 96 in den vergangenen zehn Jahren

<b>2019/20:</b> Während das DFB-Pokal-Gastspiel in der ersten Runde der vergangenen Spielzeit noch mit 6:0 an Hannover 96 ging, müssen die Roten ein Jahr später als frischgebackener Zweitligist mit einem 0:2 wieder nach Niedersachsen reisen: Aus in Runde eins.  Zur Galerie
2019/20: Während das DFB-Pokal-Gastspiel in der ersten Runde der vergangenen Spielzeit noch mit 6:0 an Hannover 96 ging, müssen die "Roten" ein Jahr später als frischgebackener Zweitligist mit einem 0:2 wieder nach Niedersachsen reisen: Aus in Runde eins.  ©
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Wiederholungslos als Fingerzeig des Schicksals

Dieses Wiederholungslos darf man als Fingerzeig des Schicksals für 96 verstehen. Um zu dokumentieren: Ein paar teure Managementpannen können innerhalb kürzester Zeit katastrophale Folgen haben, sportlich wie finanziell. Aber auch zurück nach oben kann es sehr schnell gehen, wenn ein guter Geist in der Mannschaft wirkt und die richtigen Knöpfe gedrückt werden.

Umso wichtiger, dass es heute klappt mit dem Erfolgserlebnis, das Selbstbewusstsein bringen würde für die komplizierte Zweitligasaison – ein Sieg würde helfen für die Aufgaben in Wiesbaden, gegen Fürth und beim HSV. Und so nebenbei bietet der Pokal für sich ja auch grandiose Möglichkeiten.

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Pokalsieger bekommt einen Millionenhaufen

Nur fünf Spiele müssen gewonnen werden, dann steht man im Olympiastadion, das hat 96 zuletzt 1992 geschafft – als Zweitligist, der auf dem Weg nach Berlin auch gegen den KSC gewann. Zu verdienen gibt es längst mehr als das Kleingeld von früher – der Pokalsieger bekommt einen Millionenhaufen, dazu die Einnahmen aus der Europa League, in der es danach weitergeht. Aber wollen wir erst mal nicht zu viel verlangen von 96. Legt einfach los – es muss ja kein 6:0 sein, ein solides 2:1 würde reichen für den Anfang.

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