21. Oktober 2019 / 11:24 Uhr

96-Meinung: Sich Glück zu erarbeiten, ist auch eine Qualität

96-Meinung: Sich Glück zu erarbeiten, ist auch eine Qualität

Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Nach zehn Spieltagen steht Hannover 96 lediglich auf Platz zwölf der Zweitligatabelle.
Nach zehn Spieltagen steht Hannover 96 lediglich auf Platz zwölf der Zweitligatabelle. © Petrow / SPORTBUZZER
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Gegen den VfL Osnabrück fehlte Hannover 96 auch ein wenig Glück. Doch genau dieses lässt sich erarbeiten. Ein Problem: Zur Zeit ist 96 vor dem Tor nur lauwarm, kommentiert Jonas Szemkus.

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Es war wie schon so manches Mal in dieser Saison: 96 stand stabil, hatte wieder mehr Ballbesitz, diesmal sogar gute Chancen.

Aber was hilft es, wenn dabei nichts rumkommt bei der Tor- und Punktausbeute? Ein Zähler gegen Aufsteiger Osnabrück, das ist nicht genug für einen Erstligaabsteiger. Schon gar nicht, wenn der Blick in der Tabelle mal nach oben gehen soll. Stattdessen: Platz zwölf nach dem zehnten Spieltag. Puh.

96 vor dem Tor nur lauwarm

Es fehlt 96 vor allem an Präzision. Zuletzt noch auf dem Weg zum Tor, diesmal beim Abschluss. Beim Aufstieg 2017 schoss das Sturmduo Füllkrug/Harnik 96 eiskalt in die 1. Liga. Zur Zeit ist 96 vor dem Tor nur lauwarm.

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Eine ähnliche Erfolgsgeschichte wie vor zwei Jahren scheint unmöglich, wenn schon das Toreschießen oft eine kaum zu überwindende Hürde darstellt.

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Ron-Robert Zieler: Aufmerksam als spielender letzter Mann, aber auch als Torwart gefragt. Steht geduldig und richtig, rettet bei der Riesenchance von Friesenbichler. Starke Parade auch gegen Oahim. Note 2. ©

Ja, gegen Osnabrück fehlte auch mal ein bisschen Glück wie beim Pfostenkopfball von Hendrik Weydandt.

Aber Glück kann man sich auch erarbeiten. Und das ist dann eben auch eine Qualität. Die scheint bei 96 aktuell aber leider nur fürs Zweitliga-Mittelfeld zu reichen.

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