31. August 2021 / 21:16 Uhr

Kommentar: 96-Boss Kind will spätestens nach 10. Spieltag genauer hinschauen

Kommentar: 96-Boss Kind will spätestens nach 10. Spieltag genauer hinschauen

Uwe von Holt
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Trainer und Manager müssen die aufkommende Abstiegsangst schnell in den Griff bekommen, kommentiert Uwe von Holt.
Trainer und Manager müssen die aufkommende Abstiegsangst schnell in den Griff bekommen, kommentiert Uwe von Holt. © Petrow/Archiv/SPORTBUZZER
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Eine Garantie, dass nicht eingespielte Neulinge wie Ondoua, Krajnc, Hinterseer oder Trybull Hannover 96 wirklich schnell effektiver und souveräner machen, gibt es nicht. Diese Zweifel sollten Trainer und Manager aber zügig besiegen, kommentiert Uwe von Holt.

Untippbar, die beste 2. Liga aller Zeiten. Das haben unlängst der 96-Trainer Jan Zimmermann und der Manager Marcus Mann festgestellt – und zwar völlig richtig: Unter diesem Problem leiden ja parallel viele private Wettgemeinschaften, auch in der SPORTBUZZER-Zockerrunde sind die angestammten Spitzenkräfte mit zu vielen falschen Prognosen nach fünf Spieltagen im Keller zu finden.

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Viel zu weit unten in der Tabelle rangieren auch die immer hoch eingeschätzten Fußballer von 96, die ihren klaren Anteil an der allgemeinen Tippkrise haben. Blender-Start in Bremen, plan- und willenlose 0:2-, 0:3- und 0:4-Vorstellungen, zwischendurch ein glückliches 1:0 gegen Heidenheim, verursacht durch einen Abwehrpatzer des Gegners kurz vor Schluss.

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Konstant ist unter dem neuen Trainer Zimmermann bisher nur, dass 96 weiterhin wie unter Kenan Kocak als launisches Gebilde auf den Platz geht, allerdings mit deutlich weniger spielerischen Ausschlägen nach oben als nach unten. Wie diese Mannschaft robust gegen die in Hannover traditionell schnell aufkommende Abstiegsangst kämpfen soll, ist bislang nicht zu erkennen. Das Misstrauen bei Fans und Umfeld ist groß, zu erkennen ist das auch am mauen Zuschauerzuspruch.

Hoffnung bei 96 als alternativloses Projekt

Die Hoffnung kommt nun als alternativloses Projekt auf den Platz – Zimmermann verspricht, dass es mit dem Einbau der neuen Spieler, mit Stürmer Lukas Hinterseer sind es jetzt zehn, bald aufwärtsgehen werde. Eine Garantie, dass nicht eingespielte und möglicherweise nicht völlig fitte Neulinge wie Ondoua, Krajnc, Trybull oder Hinterseer 96 wirklich schnell effektiver und souveräner machen, gibt es jedoch nicht.

Diese Zweifel sollten Trainer und Manager aber zügig besiegen – 96-Boss Martin Kind will spätestens nach dem zehnten Spieltag genauer hinschauen, vermutlich auch auf die Tabelle.