30. November 2019 / 16:30 Uhr

Kommentar: 96 ist noch weit von Kocaks Zielen entfernt - aber die Mannschaft lebt 

Kommentar: 96 ist noch weit von Kocaks Zielen entfernt - aber die Mannschaft lebt 

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hannover 96 sicherte sich die drei Punkte auf St. Pauli vor allem durch eine gute kämpferische Leistung. 
Hannover 96 sicherte sich die drei Punkte auf St. Pauli vor allem durch eine gute kämpferische Leistung.  © Getty images
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Der Sieg beim FC St. Pauli dürfte Hannover 96 guttun. Spielerisch ist allerdings noch viel Luft nach oben, die Roten erarbeiteten sich die drei Punkte. SPORTBUZZER-Redakteur Andreas Willeke weiß, dass die Ziele von Trainer Kenan Kocak noch in weiter Ferne sind, aber die Mannschaft war immerhin wieder eine Mannschaft. 

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So ein Spiel, sagte Linton Maina, habe er auch noch nicht erlebt. Spiel ist dann allerdings auch ein großes Wort für das Geschehen am Hamburger Kiez. So viele Leute, die sich am Boden wälzten, so viele Zweikämpfe, das war neu für Maina, und das darf man ihm ruhig glauben.

Die Roten in Noten: So waren die 96-Profis gegen den FC St. Pauli in Form

<b>Ron-Robert Zieler:</b> Es kommt viel angeflogen in seine Richtung, aber er bewahrt Ruhe. Gute Patscher-Rettung kurz vor der Pause. Fehlerfrei. Note: 2 Zur Galerie
Ron-Robert Zieler: Es kommt viel angeflogen in seine Richtung, aber er bewahrt Ruhe. Gute Patscher-Rettung kurz vor der Pause. Fehlerfrei. Note: 2 ©
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Dafür wurde der Begriff dreckiger Sieg erfunden

Mit seinem Tor hatte er fast schon für die einzig vorzeigbare Offensivaktion der ganzen Partie auf beiden Seiten gesorgt. Das reichte zum ersten Sieg unter Kenan Kocak bei seinem zweiten 96-Einsatz, weil die Mannschaft zumindest eine Mannschaft war. Das ist das, was dem Trainer gefallen hat, und was er bisher auch erreicht hat. Von seinen weiteren Zielen, wie dem Team ein Gegenpressing-System einzuimpfen, ist 96 noch weit entfernt. Dazu reichte die Zeit für Kocak mit den wenigen Trainingseinheiten allerdings auch nicht aus.

Die Sicherheit im Zusammenspiel fehlte. Selbst die größten Räume, die das unglaublich schlechte St. Pauli-Team gelassen hat, konnte 96 nicht bespielen. Für den Erfolg in diesem Kein-richtiger-Fußball-Format ist der Begriff dreckiger Sieg erfunden worden. Ein Grottenkick, bei dem es nur auf das Ergebnis ankam.

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Die Hoffnung auf weitere Erfolge lebt

Endlich wieder gewonnen, damit sollte doch ein bisschen mehr Sicherheit und Selbstvertrauen zurückkehren. Für den großen Sprung in der Tabelle hat’s zwar noch nicht gereicht. Von Platz 16 auf 14, das ist eher ein Schrittchen nach vorn - aber damit lebt die Hoffnung, das weitere Schritte folgen werden - und demnächst auch wieder ansehnlicher Fußball gespielt wird.

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