22. Oktober 2019 / 14:52 Uhr

96-Meinung: Unruhige Nächte mit den Heimschläfern

96-Meinung: Unruhige Nächte mit den Heimschläfern

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Mirko Slomka muss für mehr Überraschungen in 96-Heimspielen sorgen.
Mirko Slomka muss für mehr Überraschungen in 96-Heimspielen sorgen. © imago images/osnapix/Collage
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Hinten steht die Null seit zwei Spielen, doch nach vorne braucht Hannover 96 Überraschungen - speziell in Heimspielen. Da die Nacht von Freitag auf Samstag für die Roten sowieso unruhig werden dürfte, schlägt SPORTBUZZER-Redakteur Dirk Tietenberg ein Skat-Turnier bei Nacht vor.

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Auf die Idee ist man in Hannover schon häufiger gekommen. Vor einem Heimspiel einfach mal zu Hause schlafen? Anschließend hatte 96 im 0:4 gegen Nürnberg den Wecker nicht gehört. Bei den Augsburgern gelang das Schlafexperiment gegen die Bayern (2:2) besser. 2:2-Schütze Alfred Finnbogasson hatte als einziger Profi im Hotel genächtigt, weil daheim sein Gästezimmer belegt war. Übertragen auf Hannover könnte Mirko Slomka allein den Stürmern Marvin Ducksch und „Henne“ Weydandt demnächst ein Doppelzimmer buchen.

Aber die wahren Ideen braucht die Mannschaft natürlich auf dem Platz. In Heimspielen ist 96 so ausrechenbar wie die Härte beim 10-Minuten-Frühstücks-Ei. Soll 96 doch mit der Pille rumeiern, wir stellen uns hinten rein, sagen sich die Gäste – und haben bisher Erfolg damit. So wie bisher wird 96 jedenfalls kein Heimspiel gewinnen können – es sei denn, das Glück schaut mal in Hannover vorbei.

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Wie wäre es mit ...?

96 braucht Überraschungen – auswärts fällt dies leichter. Warum sollte Slomka nicht den unberechenbaren Emil Hansson von Anfang an bringen wie beim 2:0 in Dresden? Oder wie wäre es mit einer Doppelspitze wie beim 3:0 in Wiesbaden? Nicht jedes 96-Brett muss neu gebohrt werden. Defensiv steht immerhin die Null seit zwei Spielen.

Die Nacht von Freitag auf Samstag in Karlsruhe dürfte sowieso unruhig werden. Wie wäre es da mit einem mannschaftsinternen Skat-Nacht-Turnier? Das würde der Vorbereitung dienen. KSC-Trainer Alois Schwartz spielt zu Hause bekanntermaßen Karo einfach mit dem Spitzbuben Philipp Hofmann im Sturm.

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<b>Tabelle:</b> Der Absteiger aus der Bundesliga – oder, wie Osnabrücks Trainer Daniel Thioune nach dem 0:0 am Sonntag meinte, „der gefühlte Erstligist“ – steht da wie ein schlechter Zweitligist. Nur Platz zwölf, drei Punkte vor einem Abstiegsplatz – und weit weg vom formulierten Anspruch. „Der Aufstieg ist das Ziel“, hatte 96-Chef Martin Kind festgelegt. Ausgeschlossen ist das noch nicht, aber dazu müsste sich sehr viel drehen bei 96. Zur Galerie
Tabelle: Der Absteiger aus der Bundesliga – oder, wie Osnabrücks Trainer Daniel Thioune nach dem 0:0 am Sonntag meinte, „der gefühlte Erstligist“ – steht da wie ein schlechter Zweitligist. Nur Platz zwölf, drei Punkte vor einem Abstiegsplatz – und weit weg vom formulierten Anspruch. „Der Aufstieg ist das Ziel“, hatte 96-Chef Martin Kind festgelegt. Ausgeschlossen ist das noch nicht, aber dazu müsste sich sehr viel drehen bei 96. ©
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