16. November 2020 / 10:45 Uhr

Besondere 26 Minuten: 96-Sturmtalent Mick Gudra endlich wieder auf dem Platz

Besondere 26 Minuten: 96-Sturmtalent Mick Gudra endlich wieder auf dem Platz

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Nach langer Leidenszeit konnte sich Mick Gudra (rechts, im Gespräch mit Kenan Kocak) wieder das Trikot von Hannover 96 überstreifen.
Nach langer Leidenszeit konnte sich Mick Gudra (rechts, im Gespräch mit Kenan Kocak) wieder das Trikot von Hannover 96 überstreifen. © Florian Petrow
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Nach einem Kreuzbandriss im linken Knie im Februar hat sich Mick Gudra zurückgekämpft. Im Test gegen Wolfsburg streifte der 19-Jährige erstmals seit knapp einem Jahr wieder das Trikot von Hannover 96 über. In seinen 26 Minuten hätte das Talent, das einen Profivertrag bis 2023 unterschrieben hat, sogar fast ein Tor erzielt.

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Es waren zwar nur 26 Minuten, aber diese knappe halbe Stunde dürfte Mick Gudra sehr viel bedeuten. In Minute 60 wurde das Offensivtalent von Hannover 96 im Test gegen den VfL Wolfsburg eingewechselt. Recht heimlich, still und leise feierte der 19-Jährige damit seine Rückkehr auf den Rasen. In einem Spiel wohlgemerkt, denn trainieren tut er natürlich schon länger wieder.

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Rückblick: Anfang Februar hatte sich Gudra im Training einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen, der Angreifer war bei einem Zweikampf unglücklich im Rasen hängengeblieben. Bitter: Erst wenige Wochen zuvor war der viermalige Juniorennationalspieler zu den Profis hochgezogen worden. In den folgenden Monaten schuftete der talentierte Linksfuß für sein Comeback - und bekam im April eine ganz besondere Motivationsspritze: einen Profivertrag, datiert bis Juni 2023.

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Gleichwohl er noch nicht wieder mit dem Team trainieren konnte, nahm Coach Kenan Kocak den Stürmer, der in Düsseldorf und bei Schalke 04 ausgebildet worden ist, im August sogar mit ins Trainingslager nach Stegersbach. Anfang Oktober dann ein kleiner Schock, als Gudra das Training vorzeitig abbrechen musste. Aber alles gut, er hatte lediglich einen Schlag abbekommen.

Nun also erstmals nach fast einem Jahr wieder ein Einsatz in einem Spiel. Seinen vorerst letzten Auftritt hatte Gudra am 7. Dezember in der U23 gegen den Heider SV gehabt. Im Test gegen die Wölfe kam er für Florent Muslija ins Spiel - und hätte sogar fast ein Tor erzielt: Nach Flanke von Patrick Twumasi köpfte Valmir Sulejmani an den Pfosten, den Nachschuss von Gudra parierte Wolfsburgs Torhüter Niklas Klinger jedoch stark. Wenig später war Feierabend, auch Moussa Doumbouya bekam noch ein paar Minuten Spielzeit.