14. September 2021 / 09:14 Uhr

Entwarnung: Lediglich "nicht-strukturelle Muskelverletzung" bei 96-"Opi" Frantz

Entwarnung: Lediglich "nicht-strukturelle Muskelverletzung" bei 96-"Opi" Frantz

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Muss zum Glück nicht allzu lange aussetzen: Mike Frantz.
Muss zum Glück nicht allzu lange aussetzen: Mike Frantz. © Florian Petrow
Anzeige

Es ist Schlimmeres zu befürchten gewesen, etwa ein erneuter Muskelriss wie vor einem Jahr. Allerdings gibt es bei Mike Frantz Entwarnung. Der 96-"Opi", wie er von seinen Mitspielern genannt wird, hat nur eine "nicht-strukturelle Muskelverletzung" erlitten. Heißt: lediglich eine kurze Zwangspause.

Mike Frantz, sein Trainer, seine Mitspieler und die medizinische Abteilung hatten schon Schlimmes befürchtet. Der 34-Jährige war im Heimspiel von Hannover 96 gegen den FC St. Pauli bereits in der 8. Minute wegen einer Verletzung am rechten hinteren Oberschenkel ausgewechselt worden.

Anzeige

Hendrik Weydandt tröstete ihn zuerst. Aber am Montagnachmittag gab 96 Entwarnung. Anders als vor einem Jahr erlitt der Routinier keine schlimme Verletzung. Damals zog er sich einen Muskelriss zu. Nun meldet 96 keine Risse, sondern eine „nicht-strukturelle Muskelverletzung“ und rechnet mit einer kurzfristigen Pause.

Mehr über Hannover 96

Wie kurz, wird sich zeigen. In Kiel dürfte Frantz kein Thema sein, was schade ist für den beliebten Profi, den sie intern „Opi“ nennen. Der hilfsbereite Ex-Freiburger war gerade wieder in die Startelf zurückgekehrt, „nach einem guten Spiel gegen Heidenheim“, sagte Jan Zimmermann.

Schicksal ist es außerdem, dass Sebastian Kerk für ihn kam und sogar das Siegtor gegen St. Pauli schoss. Aber Kerk hatte in den ersten Minuten nach der Einwechslung auch Probleme gehabt, überhaupt Bindung ans Spiel zu finden. Das Tor wird ihm helfen. Frantz hilft vorerst nur eine Pause und der Trost einer harmlosen Diagnose.