30. April 2021 / 12:43 Uhr

Wird er der neue Sportdirektor? 96 beschäftigt sich mit dem Schweizer Fredy Bickel

Wird er der neue Sportdirektor? 96 beschäftigt sich mit dem Schweizer Fredy Bickel

Andreas Willeke und Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
 Hannover 96 beschäftigt sich nicht zum ersten Mal mit der Person Fredy Bickel.
Hannover 96 beschäftigt sich nicht zum ersten Mal mit der Person Fredy Bickel. © IMAGO/Roger Albrecht
Anzeige

Laut 96-Boss Martin Kind ist die Zukunft von Gerhard Zuber noch offen, es deutet jedoch alles darauf hin, dass der Österreicher nur noch Sportdirektor auf Abruf ist. Ein Kandidat auf die Nachfolge ist offenbar der Schweizer Fredy Bickel. Auch mit Rouven Schröder hatte sich 96 schon einmal beschäftigt.

Anzeige

Aktuell arbeitet Gerhard Zuber noch an der Zukunft von Hannover 96 mit, es hat aber nicht den Anschein, dass das noch lange der Fall sein wird. Profichef Martin Kind sagt, die Entscheidung über die Zukunft des Österreichers stehe noch aus. Und: Man müsse auch die Alternativen kennen.

Anzeige

Nach SPORTBUZZER-Informationen ist Fredy Bickel ein Kandidat, mit dem sich 96 nicht zum ersten Mal beschäftigt. Der 55-Jährige hat in unterschiedlichen Positionen (Sportchef, Teamchef, Geschäftsführer) bei Grasshoppers Zürich, Young Boys Bern, dem FC Zürich und Rapid Wien gearbeitet.

Zu den Bernern holte er den Trainer Adi Hütter, der im Sommer von Frankfurt nach Gladbach wechseln wird. Zuletzt war er bei den Grasshoppers als Geschäftsführer beschäftigt. Am Tag der Übernahme des Klubs durch chinesische Investoren wurde er vor einem Jahr entlassen.

Bickel hat Interesse am Job bei den Roten - aber der 96-Boss scheint nicht aufs Tempo zu drücken. Kind will schließlich weitere Kandidaten treffen. Rouven Schröder, der zuletzt in Mainz gearbeitet hat, war ebenfalls schon einmal bei 96 im Gespräch – und ist jetzt frei. Mit Markus Krösche hatte Kind auch verhandelt, aber der Ex-Paderborner entschied sich verständlicherweise für RB Leipzig. Jetzt ist er wieder frei, soll aber Kandidat in Frankfurt sein.