02. Januar 2022 / 10:25 Uhr

Die guten Vorsätze: So wird das neue Jahr ein Knaller für alle bei Hannover 96

Die guten Vorsätze: So wird das neue Jahr ein Knaller für alle bei Hannover 96

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Im neuen Jahr muss sich das Team von Hannover 96 zusammenraufen.
Im neuen Jahr muss sich das Team von Hannover 96 zusammenraufen. © Florian Petrow
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Ein bisschen Spaß zum Start ins neue Jahr muss sein: SPORTBUZZER-Redakteur Andreas Willeke hat mit einem Augenzwinkern gute Vorsätze für Spieler und Verantwortliche von 96 verfasst. So würde 2022 ein Knaller für Hannover.

Nur gut, dass 2021 Geschichte ist. Sportlich war’s mal wieder ein mageres Jahr für 96. 2022 wird aber viel besser, zumindest wenn die Vorsätze umgesetzt werden, die wir für die 96-Spieler, Trainer Christoph Da­brows­ki, Manager Marcus Mann und Chef Martin Kind schon mal exklusiv zusammengefasst haben. Mit dem dringenden Wunsch, sich doch bitte daran zu halten. Dann wird das nächste Jahr der Knaller.

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Ron-Robert Zieler: Klare Sache, er muss so schnell wie möglich zurück in die Kiste. Die 1:2-Pleite gegen Sandhausen mit seinen zwei Patzern geht zwar auf seine Kappe, aber das wird nie wieder vorkommen. Die Nummer eins hält fortan weltmeisterlich wie gegen Schalke bis zur Verletzung. Zielers weniger glücklicher Vertreter Martin Hansen darf sich zurückziehen, Zieler ist wieder eine Bank.

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Niklas Hult: Alter Schwede, der läuft noch viel. So oft taucht er gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf, aber mehr auch nicht. Sein Vorsatz: Mit einer Flanke auch mal den Stürmer treffen – oder den Ball nicht nur aufs Tor kullern, sondern einnetzen.

Marcel Franke: Der Capitano ist nicht nur als Verteidige gefragt. Frankie goes to Mittelkreis zur Platzwahl. Er braucht zudem das richtige Feuer, wenn er vorm Anpfiff den Kollegen einheizt. Sein Job: Gut brüllen, Frankie!

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Julian Börner: Als Leitwolf anerkannt, so weit, so gut. Er kann auch Kopfball, aber da müssen endlich Tore nach Standards fallen – fünf bis Saisonende sind Pflicht.

Sei Muroya: Japans Sprintexport für die rechte Seite schaut sich ab sofort täglich dreimal auf DVD seinen Traumpass an, den er Marvin Ducksch zum Ausgleichstor in Bremen serviert hat. Und auf Wiederholung drücken!

Die Wintertransfers von Hannover 96 von 2000 bis heute (Stand: 31. Januar 2022)

Saison 99/00 - Darlington Omodiagbe (LSK Lodz -> Hannover 96, Ablöse: 500.000 Euro) Zur Galerie
Saison 99/00 - Darlington Omodiagbe (LSK Lodz -> Hannover 96, Ablöse: 500.000 Euro) ©

Gaël Ondoua: Der Philosoph unter den 96-Spielern kommt Anfang Januar gut gelaunt aus Afrika zurück und erinnert sich daran, dass Fußball ein Mannschaftssport ist.

Tom Trybull: Macht seinem Spitznamen Pitbull alle Ehre, wird aber zahmer und muss nicht mehr vom Trainer ständig an die Leine gelegt werden.

Mike Frantz: Altersvorstand, der entsprechend gern den Kopf einzieht. Der Trainer sollte den Wink verstehen und ihn nicht mehr aufstellen.

Dominik Kaiser: Ex-Kapitän ohne Allüren, aber auch ohne Tore. Das kennt man aus Leipzig an­ders von ihm. Weckt wieder den Bullen in sich.

Sebastian Ernst: Eigentlich blöd, wenn es von einem heißt, er macht und will zu viel. Er bekommt endlich seinen Platz auf der Zehn, ansonsten gibt’s eine andere Trikotnummer.

In Bildern: Die Auf- und Abstiege von Hannover 96

Der Gang in die 2. Liga scheint für Hannover 96 in dieser Saison unvermeidbar. Es wäre der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte. Oft ging es aber schnell wieder hoch. Das sind die Auf- und Abstiege der Roten seit Gründung der Bundesliga. Zur Galerie
Der Gang in die 2. Liga scheint für Hannover 96 in dieser Saison unvermeidbar. Es wäre der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte. Oft ging es aber schnell wieder hoch. Das sind die Auf- und Abstiege der Roten seit Gründung der Bundesliga. ©

Sebastian Kerk: Bester Torschütze, das reißt aber keinen zu Begeisterungsstürmen hin. Das liegt daran, dass er sich als legitimer Nachfolger von Jan Schlaudraff sieht – mit der Körpersprache eines Pandas. Wird jetzt aber zum Tiger.

Lukas Hinterseer: Kann nicht singen wie Onkel Hansi, aber Ski fahren, weil er aus Kitzbühel kommt. Ein Streif am Horizont wäre, wenn mal ein Schuss sitzt.

Hendrik Weydandt: Ein bisschen tänzerische Leichtigkeit täte ihm gut, aber die entsprechende Trainerin (Ex-Freundin Anissa Bothe) ist ihm ja abhandengekommen. Trägt ab sofort nur Schuhe mit starkem Klebstoff, so wie ihn Handballspieler an die Finger schmieren. Der Ball springt nie mehr vom Fuß.


Linton Maina: Hat seinen Kumpel Ducksch an Werder verloren, dreht aber unter seinem Förderer Dabrowski auf. Sein letztes halbes 96-Jahr wird sein bestes – er will ja einen richtig guten Verein finden. Nicht, dass er noch nach Bremen muss.

96-Zeitreise: Das Niedersachsenstadion im Wandel der Zeit

Das 96-Stadion am Maschsee wurde 1954 eröffnet – und seither mehrfach umgebaut. Zur Galerie
Das 96-Stadion am Maschsee wurde 1954 eröffnet – und seither mehrfach umgebaut. ©

Maximilian Beier: Laut Geschichtsbuch schießt er seine Tore in der zweiten Saisonhälfte – so wird’s kommen.

Philipp Ochs, Sebastian Stolze und Luka Krajnc: Verdienen sich die Trainingsnadel in Gold.

Marcus Mann: Zieht beim Bleigießen am Transfermarkt einen Stürmer, der Tore am Fließband schießt.

Christoph Dabrowski: Zieht beim Bleigießen eine Neun – da landet er mit 96 am Saisonende in der Tabelle.

Martin Kind: Wird das Geschäftsführer-Handicap Schäfer los, weil er beim Bleigießen einen richtigen Nachfolger zieht.

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