20. Mai 2020 / 09:14 Uhr

"Sie kriegen das hin": Kocak und Zuber dürfen für Zugänge wenig bis keine Ablöse zahlen

"Sie kriegen das hin": Kocak und Zuber dürfen für Zugänge wenig bis keine Ablöse zahlen

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Müssen im Sommer kreative Transferkünstler sein: Trainer Kenan Kocak (links) und Sportdirektor Gerhard Zuber.
Müssen im Sommer kreative Transferkünstler sein: Trainer Kenan Kocak (links) und Sportdirektor Gerhard Zuber. © Florian Petrow
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Für Verstärkungen im Sommer wird Hannover 96 große Summen definitiv nicht auf den Tisch blättern. "Ziel ist es, wenig oder gar keine Ablöse zu zahlen", sagt Martin Kind. Der Profichef vertraut auf Trainer Kenan Kocak und Sportdirektor Gerhard Zuber: "Sie kriegen das hin."

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Gleich zwölf Verträge laufen bei Hannover 96 am 30. Juni aus. Mit einigen möchte der Verein verlängern, andere lässt man gern ziehen, zumal in der Nach-Corona-Zeit der Gürtel wohl überall ein wenig enger geschnallt werden muss. Jedenfalls hat Profichef Martin Kind schon angekündigt, es auf keinen Rechtsstreit ankommen lassen, falls im Juli noch gespielt werden muss: "Ich überlege, (...) die Spieler dann im Juli nicht mehr einzusetzen, sofern wir einen sicheren Tabellenplatz besetzen."

"Ziel ist es, wenig oder gar keine Ablöse zu zahlen"

Doch wenn möglicherweise viele Akteure die niedersächsische Landeshauptstadt verlassen, muss auch neues Personal her. Und auch in dieser Thematik hat sich Kind klar positioniert. "Ziel ist, wenig oder keine Ablöse zu zahlen – oder wenn möglich Spieler auszuleihen, dann aber mit klaren Regeln für die Übernahme", macht der 96-Boss klar.

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Für Sportchef Zuber und Trainer Kocak ist das eine ambitionierte Vorgabe. Sie sollen ohne Geld in der Tasche den Markt begutachten und eine neue Mannschaft bauen. Aber Kind glaubt in Kenntnis der Planungsunterlagen: "Sie kriegen das hin."

Eine weitere Möglichkeit wären kreative Verrechnungsgeschäfte wie sie etwa im Fall von Marvin Ducksch und dem Darmstadter Serdar Dursun bereits thematisiert worden sind.