10. Oktober 2019 / 16:12 Uhr

"Kann mir absolut vorstellen zu bleiben": 96-Neuzugang Marc Stendera im SPORTBUZZER-Interview (Teil 2)

"Kann mir absolut vorstellen zu bleiben": 96-Neuzugang Marc Stendera im SPORTBUZZER-Interview (Teil 2)

Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Marc Stendera hat einen Einjahresvertrag bei Hannover 96, trotzdem kann sich der Mittelfeldspieler absolut vorstellen zu bleiben.
Marc Stendera hat einen Einjahresvertrag bei Hannover 96, trotzdem kann sich der Mittelfeldspieler "absolut vorstellen zu bleiben". © imago images/Claus Bergmann
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Erst kurz vor dem Ende des Transferfensters wurde der Wechsel von Marc Stendera zu Hannover 96 perfekt. Im zweiten Teil des SPORTBUZZER-Interviews spricht der Neuzugang der "Roten" über seine Rolle in der Mannschaft, die Fünf-Minuten-Entscheidung für Hannover und seine Ziele mit 96.

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Sie scheinen der neue Regisseur zu sein. Sind Sie auch Führungsspieler?

Ich versuche, die Jungs zu unterstützen und für sie da zu sein. Jeder von uns muss Lust haben, 90 Minuten zu laufen. Wichtig ist erst mal, dass ich mich konzentriere und meine Leistung abrufe.

Vom Begriff Führungsspieler halte ich wenig. Führungsspieler hin oder her – es bringt ja auch nichts, wenn du viel sprichst und nur Scheiße laberst. Du musst einfach mit Leistung vorangehen. Das versuche ich, so gut es geht. Wenn du Leistung bringst, kannst du natürlich ein bisschen mehr reden, als wenn du sie nicht bringst.

Marc Stendera im SPORTBUZZER-Interview Teil 1

Für Sie ist es die erste Profisaison außerhalb von Frankfurt. Wie groß war die Umstellung?

Ich bin in Frankfurt groß und dort der Mensch geworden, der ich jetzt bin. Natürlich ist es eine Riesenumstellung, gerade weil der Wechsel am letzten Tag des Transferfensters passiert ist. Ohne 96 wäre ich wahrscheinlich in Frankfurt geblieben.

Wollte nur 96 Sie haben?

Es war die einzige Option, die ging. Deswegen habe ich nicht lange überlegt, sondern es einfach gemacht. Es war eine Entscheidung von circa fünf Minuten. Ich bin froh, dass ich sie so getroffen habe.

Die Bilder zum Vormittagstraining von Hannover 96 am 10.Oktober:

Artistsisch: 96-Innenverteidiger Felipe bei der Ballannahme. Zur Galerie
Artistsisch: 96-Innenverteidiger Felipe bei der Ballannahme. ©
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Sie haben nur einen Einjahresvertrag. Ist das Extradruck?

Ich bin dankbar für die Chance und versuche, das Vertrauen zurückzuzahlen. Was dann passiert: mal sehen. Wer mich kennt, weiß, dass ich niemand bin, der jedes Jahr den Verein wechselt. Ich kann mir absolut vorstellen zu bleiben. Ich bin toll aufgenommen worden und fühle mich echt wohl mittlerweile. Ich bin nicht gekommen, um ein Jahr hier zu spielen und dann tschüss zu sagen. Ich bin gekommen mit dem Ziel, dass 96 auf Dauer wieder in der 1. Liga spielt.

Die 1. Liga scheint weit entfernt, nach neun Spielen: Platz elf. Ist das Thema Aufstieg schon abgehakt?

Es bringt nichts, zu sagen: „Wir wollen aufsteigen“ oder „Wir schauen nach unten“. Aufsteigen will jeder, klar. Aber die Realität ist anders. Die Realität ist, dass wir in jedem Spiel Gas geben müssen. Wir sollten auch ein bisschen nach unten schauen. Erst wenn wir regelmäßig Leistung bringen und punkten, können wir davon sprechen, irgendwann oben mitzuspielen. Aber die Tabelle ist eng, die 2. Liga ist verrückt. Bis Ende der Saison ist bis ganz oben alles offen. Es liegt an uns selber.

Das sind Eure Tipps für die restlichen Spiele von Hannover 96 bis zur Winterpause:

Nach dem Befreiungsschlag in Dresden dürfen die Profis von Hannover 96 Eurer Meinung nach gleich weiter jubeln. Euer Tipp für die Partie gegen Aufsteiger VfL Osnabrück am 20.Oktober ist ein Heimsieg für die Roten! Zur Galerie
Nach dem Befreiungsschlag in Dresden dürfen die Profis von Hannover 96 Eurer Meinung nach gleich weiter jubeln. Euer Tipp für die Partie gegen Aufsteiger VfL Osnabrück am 20.Oktober ist ein Heimsieg für die Roten! ©

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