10. Juli 2019 / 07:27 Uhr

Hannover 96: Neuzugang Sebastian Jung ist der Experte für heiße Sachen 

Hannover 96: Neuzugang Sebastian Jung ist der Experte für heiße Sachen 

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Sebastian Jung gilt bei Hannover 96 bereits nach kurzer Zeit als Saunaexperte. 
Sebastian Jung gilt bei Hannover 96 bereits nach kurzer Zeit als Saunaexperte.  © imago images / Joachim Sielski / Zink
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Die vergangenen Jahre waren für Sebastian Jung eine echte Leidenszeit. Damit soll es nun vorbei sein, der Rechtsverteidiger hofft auf eine verletzungsfreie Saison bei Hannover 96. Die ersten Wochen verlaufen jedenfalls positiv. Und: Im neuen Team hat er sich bereits einen Namen als Saunaexperte gemacht. 

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Sebastian Jung ist ein Serientyp. Aktuell schaut er sich das Motorraddrama „Sons of Anarchy“ an. Die Verletzungsserie wurde in den vergangenen Jahren ein Drama für Jung. Auf den Kreuzbandriss folgten erschütternde Kapitel, die meistens von muskulären Problemen handelten.

Jung ist bisher Mister 100 Prozent

Nach der Leidenszeit in Wolfsburg „waren jetzt keine 100 Angebote da“, gibt er zu. Aber einige waren es doch: Das von 96 nahm er an, weil, sagt er, Sportdirektor Jan Schlaudraff und Trainer Mirko Slomka ihn überzeugten. „Sie wollen, dass ich fit bleibe.“ Das klappt seit den zweieinhalb Wochen ausgezeichnet bei dem Rechtsverteidiger. „Bisher habe ich kein Training und keinen Test verpasst“ – und alle um ihn herum klopfen auf Holz.

Fit – auch im Kopf. Dafür hat er einen Gehirncoach. Mit dem Neuroathletiktrainer Lars Lienhard bespricht er sich alle sechs bis acht Wochen. Lienhard macht Tests und Übungen, damit Jung die Wahrnehmung verbessert oder die Muskeln richtig ansteuert.

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Neue Karriere als Saunaexperte?

In seiner schweren Wolfsburg-Zeit war es so, als sei das körperinterne Navigationssystem verloren gegangen. Wenn Jung heiß lief auf dem Platz, ging irgendwas kaputt. Daher der Schritt, sich Hilfe für den Kopf zu holen. Im Trainingslager ist der neue Jung der Fixpunkt für ganz heiße Angelegenheiten. Hendrik Weydandt kam gestern zum Gespräch dazu und fragte, ob Jung schon eine professionelle Karriere als Saunaexperte plane.

Der „Sauna-Sebi“, erfahren wir, sorgt für die Aufgüsse in der neuen Mannschaft. Im Falkensteiner-Hotel „mal mit Zitrone oder Blutorange“, sagt Jung. Die Sauna im Teamhotel ist zum Treffpunkt geworden. „Gestern waren neun Spieler dabei“, erzählt Jung. Der Rechtsverteidiger ist zumindest schon der Boss in der Schwitzbude.

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"Wenn ich 34 Spiele gemacht habe, dann können wir ja weitersehen"

Bei 96 will er wieder in Serie auf dem Platz schwitzen. Der kurze Ein-Jahres-Vertrag stört ihn nicht. „Wenn ich bestenfalls 34 Spiele gemacht habe, dann können wir ja weitersehen.“ Für seine zweite Staffel bei 96 – möglichst in der 1. Bundesliga.

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