21. Juli 2020 / 07:44 Uhr

Niedersachsens Fußballer des Jahres 2020: Genki Haraguchi landet auf Platz drei

Niedersachsens Fußballer des Jahres 2020: Genki Haraguchi landet auf Platz drei

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hannovers Genki Haraguchi jubelt nach seinem Tor zum 3:0 gegen den FC St. Pauli.
Hannovers Genki Haraguchi jubelt nach seinem Tor zum 3:0 gegen den FC St. Pauli. © Swen Pförtner/dpa
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In der Rückrunde war Genki Haraguchi bei Hannover 96 nicht mehr zu ersetzen. Der Japaner zog als Spielmacher in der Offensive die Fäden. Bei der Wahl zu Niedersachsens Fußballer des Jahres 2020 hat es aber trotzdem nur für Platz drei gereicht.

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Die Wolfsburgerin Pernille Harder ist mit großer Mehrheit zu Niedersachsens „Fußballer des Jahres 2020“ gewählt worden.

Die 27 Jahre alte Dänin setzte sich bei der Abstimmung unter Niedersachsens Sportjournalisten mit 66,7 Prozent der abgegebenen Stimmen deutlich vor Martin Kobylanski vom Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig (15,7 %), Genki Haraguchi von Hannover 96 (11,7 %) und dem früheren Havelser Deniz Undav vom Drittligisten SV Meppen (5,9 %) durch. Harder wurde mit 27 Treffern Torschützenkönigin in der Bundesliga der Frauen und hatte so maßgeblichen Anteil am nächsten Meistertitel des VfL Wolfsburg.

Der Ex-Havelser Deniz Undav (rechts) im Trikot des SV Meppen.
Der Ex-Havelser Deniz Undav (rechts) im Trikot des SV Meppen. © imago images/Werner Scholz
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Pernille Harder erzielte in drei Spielen dreimal das 1:0.
Die Wolfsburgerin Pernille Harder ist mit großer Mehrheit zu Niedersachsens „Fußballer des Jahres 2020“ gewählt worden. © Tim Schulze

Erst die vierte Frau

Harder ist nach Angaben des Niedersächsischen Fußballverbandes vom Montag nach Petra Damm (1992), Stefanie Gottschlich (2004) und Martina Müller (2008) erst die vierte Frau, die die seit 1991 durchgeführte Wahl gewinnt. „Dies ist eine große Auszeichnung für mich und den gesamten Frauenfußball. Es macht mich sehr glücklich, dass die Entwicklung unserer Sportart immer mehr wahrgenommen wird“, sagte Harder.