20. November 2021 / 18:18 Uhr

Erst zehn Tore nach 14 Spielen: So harmlos war Hannover 96 noch nie

Erst zehn Tore nach 14 Spielen: So harmlos war Hannover 96 noch nie

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Erzielte noch kein Tor für Hannover 96: Stürmer Lukas Hinterseer.
Erzielte noch kein Tor für Hannover 96: Stürmer Lukas Hinterseer. © Florian Petrow
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Kriselnde 96er holten am Freitagabend gegen den SC Paderborn nach einer ordentlichen Leistung immerhin einen Punkt. Ein eigenes Tor gelang Hannover beim 0:0 allerdings nicht. Insgesamt hat das Team von Jan Zimmermann in dieser Spielzeit erst zehn Treffer nach 14 Spielen erzielt - so harmlos war 96 noch nie.

14 Spiele, 14 Punkte und ein erschreckendes Torverhältnis von 10:18 - Hannover 96 läuft den eigenen Ansprüchen aktuell hinterher. Am Freitagabend gegen den SC Paderborn zeigte das Team von Jan Zimmermann eigentlich eine ordentliche Leistung und hatte genug Chancen, um den einen oder anderen Treffer zu erzielen. Der Ball wollte aber - wie so oft in dieser Saison - einfach nicht über die Linie. Immerhin kassierten die Roten keinen Treffer mehr und sicherten sich durch das 0:0 zumindest einen Punkt.

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Trotzdem: Die Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Tor zieht sich nun schon durch die ganze Saison, zehn Tore nach 14 Spielen sprechen da eine ganz deutliche Sprache. Stürmer-Neuzugang Lukas Hinterseer, der die Lücke des zu Werder Bremen abgewanderten Marvin Ducksch schließen sollte, hat noch gar nicht für 96 getroffen. Bester 96-Torschütze der aktuellen Saison ist Mittelfeldspieler Sebastian Kerk mit vier Treffern, ansonsten hat kein anderer Spieler häufiger als einmal getroffen.

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Der Torknoten muss dringend platzen

So harmlos wie in der aktuellen Spielzeit war Hannover seit Einführung der Bundesliga zur Saison 1963/64 übrigens noch nie. 96 hatte nach 14 Spieltagen - egal ob in der 1. Bundesliga, in der 2. Bundesliga oder in der Regionalliga Nord - immer mehr als zehn Tore auf dem Konto. Selbst in der Abstiegssaison 2018/19, in der 96 insgesamt nur 21 Punkte holte, waren es 16. Vor zwei Jahren standen die Roten in der 2. Liga nach 14 Spielen sogar auf dem Relegationsplatz, 15 Tore hatten sie zu diesem Zeitpunkt trotzdem auf der Uhr.

Um sich aus dem Tabellenkeller befreien zu können, muss der Torknoten bei den Roten dringend platzen. Die nächste Chance dazu gibt es am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) beim Karlsruher SC.