13. November 2020 / 16:34 Uhr

96-Meinung: Twumasi schwebt auf Wolke sieben - das muss er jetzt auf den Platz bringen

96-Meinung: Twumasi schwebt auf Wolke sieben - das muss er jetzt auf den Platz bringen

Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Gut drauf: Patrick Twumasi und Valmir Sulejmani könnten im Test gegen den VfL Wolfsburg zusammen stürmen.
Gut drauf: Patrick Twumasi und Valmir Sulejmani könnten im Test gegen den VfL Wolfsburg zusammen stürmen. © Florian Petrow
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Privat läuft es bei Patrick Twumasi, der Stürmer von Hannover 96 ist zum fünften Mal Papa geworden. Befreit vom Stress rund um die Geburt und beflügelt vom Vaterglück ist es jetzt Zeit, bei 96 durchzustarten, findet SPORTBUZZER-Redakteur Jonas Szemkus.

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Auch die zweite Länderspielpause scheint dem Team von Kenan Kocak mehr Sorgen zu bereiten als Zeit zum Durchschnaufen zu verschaffen. Stattdessen scheinen die Sturmsorgen bei 96 wieder mächtig aufzuziehen. Das jedoch bringt die nächste Chance für Patrick Twumasi (gesprochen: Twu-Messi). Und die sollte er jetzt wirklich nutzen.

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Denn von Weltfußballer Lionel ist der 96-Messi, der etwa 800. 000 Euro Ablöse gekostet hat und damit Königstransfer im Sommer war, (noch) so weit entfernt wie Hannover von Argentinien. Wäre an der Zeit also, dass sich der Wind dreht. Seine Qualität hat der 26 Jahre alte Ghanaer bisher nur im Training gezeigt, gestern zum Beispiel artistisch bei einem Fallrückziehertreffer.

In der Einheit hießen die Gegenspieler „nur“ Serhat Umur und Lars Barlemann. Die Co-Trainer helfen aus, weil viele 96-Profis fehlen – auf Länderspielreise und verletzt.

Das waren die (bisher) teuersten Zugänge der Vereinsgeschichte von Hannover 96

Jonathas wechselte 2017 für neun Millionen Euro in die Landeshauptstadt. Damit ist er der teuerste Neuzugang, den Hannover 96 je verpflichtet hat. Zur Galerie
Jonathas wechselte 2017 für neun Millionen Euro in die Landeshauptstadt. Damit ist er der teuerste Neuzugang, den Hannover 96 je verpflichtet hat. ©

Gegen Wolfsburg sollte Twumasi sich zeigen

Beim 96-Test am Samstag wird Twumasi hingegen Verteidiger mit Erstligaformat präsentiert bekommen, es geht gegen den Bundesliga-Sechsten Wolfsburg. Da kann er seine Qualität nachweisen. Muss er auch, um nicht vorzeitig als Transferfehlgriff abgestempelt zu werden.


Immerhin ist der Angreifer ein paar Sorgen losgeworden, die ihn belastet haben sollen in der Eingewöhnungsphase bei 96. Sonntag ist er zum fünften Mal Papa geworden – alles lief glatt trotz Corona und Krankenhausbesuchsbeschränkung. Frau und Baby sind gesund und gut drauf. Jetzt schwebt Twumasi auf Wolke sieben und spürt hoffentlich den Rückenwind. Vielleicht kann er die Sturmsorgen so vergessen machen, wenigstens ein bisschen.