10. Juli 2020 / 11:50 Uhr

Freitag als Feiertag? Die Tendenz ist wohl, dass Hendrik Weydandt bei 96 bleibt

Freitag als Feiertag? Die Tendenz ist wohl, dass Hendrik Weydandt bei 96 bleibt

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Ende gut, alles gut? Hannover 96 hofft, dass Hendrik Weydandt am Freitag das Vertragsangebot annimmt.
Ende gut, alles gut? Hannover 96 hofft, dass Hendrik Weydandt am Freitag das Vertragsangebot annimmt. © Florian Petrow
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Der Poker zieht sich weiter hin, doch angeblich soll er am Freitag enden - dann soll sich Hendrik Weydandt entscheiden, ob er bei Hannover 96 verlängert oder den Verein mutmaßlich Richtung 1. Liga verlässt. Letzte Tendenz ist wohl, dass der Stürmer bei den Roten bleibt.

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Bekannt ist ja – alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Der Spruch muss allerdings aus gegebenem Anlass bei Hannover 96 umgeschrieben werden: Alles hat ein Ende, nur Hendrik Weydandts Vertragspoker hat keins. Das ist das traurige Märchen von einem Stürmer, der sich nicht entscheiden kann. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann pokern sie noch heute.

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Der 24-Jährige hat Angebote aus der 1. Bundesliga vorliegen, will aber auch gern in Hannover bleiben – und dann aber auch zu Bundesliga-Konditionen verdienen. Das wird allerdings nicht funktionieren, und so harrt das Publikum gebannt, wann dieses Geisterspiel beendet wird.

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Nach neuesten Statusmeldungen soll es am Freitag passieren, vielleicht aber auch nicht. Angebliche Tendenz: Er bleibt. Ultimaten sind mittlerweile genug verstrichen und ignoriert worden. Man sollte meinen, 96 habe sich schon bis weit über die Schmerzgrenze verbogen, um Weydandt zu halten.

Dabei wäre es wichtig, dass es „endlich Gewissheit“ gibt, wie es 96-Chef Martin Kind oft genug eingefordert hat. Geht Weydandt, braucht 96 Ersatz. Bleibt er, wäre das der erste Nagel, den 96 einschlagen kann. Die Mannschaft ist eine Großbaustelle. „Wir suchen in allen Mannschaftsteilen“, bestätigt Kind.