29. Oktober 2020 / 16:07 Uhr

96-Profiboss Kind kritisiert UEFA: "Über Notwendigkeit von Freundschaftsspielen nachdenken"

96-Profiboss Kind kritisiert UEFA: "Über Notwendigkeit von Freundschaftsspielen nachdenken"

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hat die UEFA für die Ansetzung von Freundschaftsspielen kritisiert: 96-Profiboss Martin Kind.
Hat die UEFA für die Ansetzung von Freundschaftsspielen kritisiert: 96-Profiboss Martin Kind. © imago images/Noah Wedel
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Bereits in weniger als zwei Wochen steht für die Profifußballer die nächste Länderspielpause an. Schon beim letzten Mal gab es große Kritik daran - vor allem an den Freundschaftsspielen. Nun, da die Corona-Fallzahlen in Europa steigen, erneuerte 96-Profiboss Martin Kind die Kritik an der UEFA. 

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Im deutschen Profifußball darf aufgrund der steigenden Infektionszahlen nur noch ohne Zuschauer gespielt werden - zunächst über den November. Davon betroffen sind auch die Heimspiele von Hannover 96 gegen Erzgebirge Aue (7. November., 13 Uhr) und Holstein Kiel (29. November, 13.30 Uhr).

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"Wir respektieren die Entscheidungen der Politik und werden diese umsetzen", sagt 96-Profiboss Martin Kind auf der vereinseigenen Homepage. Falls sich die Corona-Situation in Deutschland wieder verändert, sei 96 "auch künftig in der Lage, flexibel zu reagieren, um neue Entscheidungen treffen zu können".

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Sinn von Freundschaftsspielen müsse diskutiert werden

Nach dem Heimspiel gegen Aue am 7. November steht bereits die nächste Länderspielpause an. Bereits bei der letzten Bundesliga-Unterbrechung hatte es deutschlandweit große Kritik an den Länderspielen gegeben - vor allem an den Freundschaftsspielen. In die gleiche Kerbe schlug nun auch Martin Kind: "Ich würde der UEFA empfehlen, über die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit vor allem von Freundschaftsspielen nachzudenken."

Es sei unverantwortlich, dass die Profis während der Corona-Pandemie für Freundschaftsspiele quer durch Europa reisen müssen, das müsse diskutiert werden, so Kind.