01. Oktober 2020 / 16:40 Uhr

96-Profichef Martin Kind über das Derby: Aufstieg wichtiger, "ohne Wenn und Aber"

96-Profichef Martin Kind über das Derby: Aufstieg wichtiger, "ohne Wenn und Aber"

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
96-Profichef Martin Kind freut sich auf der Derby gegen Eintracht Braunschweig.
96-Profichef Martin Kind freut sich auf der Derby gegen Eintracht Braunschweig. © Florian Petrow
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Kurz vor dem ersten Derby seit dreieinhalb Jahren hat sich Martin Kind im NDR unter anderem über die Bedeutung des Duells mit Eintracht Braunschweig geäußert. Für den 96-Profichef ist der Aufstieg "ohne Wenn und Aber" wichtiger. Zum Rivalen pflege er ein gutes Verhältnis.

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Derbyzeit unter ganz besonderen Umständen: Am Samstag (13 Uhr) hat Hannover 96 den großen Rivalen Eintracht Braunschweig zu Gast. Die Ränge in der HDI-Arena werden in Zeiten der Corona-Pandemie für dieses stets brisante Nachbarschaftsduell zwar weitgehend leer bleiben, dennoch ist auf dem Rasen mit der nötigen Prise Galligkeit zu rechnen.

Im Interview mit dem NDR hat sich Martin Kind unter anderem zum Derby geäußert. Der 96-Profichef über...

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... das Verhältnis zum Gegner:

"Wir haben ein sehr gutes Verhältnis und freuen uns auf das Spiel." Zum Aufstieg habe er "natürlich auch schriftlich gratuliert, das ist für mich selbstverständlich." Braunschweig sei eine tolle Stadt, in der er sehr viele Freunde habe.

... die Bedeutung des Derbys:

"Ich glaube nicht, dass es bundesweit eine starke Wirkung hat." Es sei doch eher ein regionales Thema.

... die Wahl zwischen Aufstieg oder Derbysieg:

Der Aufstieg sei für den Verein wichtiger, "ohne Wenn und Aber. Das Derby ist dann eins oder eben zwei von 34 Spielen."

... Reaktionen der Fans auf eine mögliche Niederlage:

"Wenn man eine tolle Leistung abliefert, dann sollte man respektieren, dass die andere Mannschaft, in dem Fall dann eben Braunschweig, die bessere war. Das ist Sport." Zeige 96 eine "desolate Leistung, werden die Fans nicht glücklich sein und das auch äußern. Das ist ja legitim." Und in "einem angemessenen Rahmen" müsse man das auch akzeptieren.