21. November 2021 / 17:11 Uhr

"Extrem ärgerlich": 96 II steht gegen Werder-Nachwuchs mit leeren Händen da

"Extrem ärgerlich": 96 II steht gegen Werder-Nachwuchs mit leeren Händen da

Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Thilo Töpken (rechts) hat Augen nur für den Ball.
Thilo Töpken (rechts) hat Augen nur für den Ball. © Florian Petrow
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Da war mehr drin: Die U23 von 96 ging gegen den Nachwuchs von Werder Bremen durch Mick Gudra früh in Führung, zeigte eine starke Leistung - unterlag am Ende aber mit 1:2. "Das war schon extrem ärgerlich", konstatierte Coach Christoph Dabrowski.

Starke Leistung, keine Punkte – die U23 von Hannover 96 hat das Regionalligaspiel gegen Werder Bremen II mit 1:2 verloren. „Ein sehr gutes Fußballspiel“, lobte 96-Coach Christoph Dabrowski, „aber das war schon extrem ärgerlich.“ Denn für sein Team wäre mehr drin gewesen.

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Nach gerade mal neun Minuten erzielte Mick Gudra das 1:0 für 96, auch danach machte Dabrowskis Team viel Druck nach vorne. „Wir sind super reingekommen.“ Einziges Manko: „Es fehlte der letzte Tick zu richtig guten Torchancen.“ Stattdessen fand die starke Werder-Reserve besser rein und Tim van de Schepop glich noch vor der Halbzeit per Elfmeter aus (37.).

Bilder vom Spiel der Regionalliga Nord zwischen Hannover 96 II und Werder Bremen II

Die Spieler von 96 II schwören sich auf die Partie gegen den Werder-Nachwuchs ein. Zur Galerie
Die Spieler von 96 II schwören sich auf die Partie gegen den Werder-Nachwuchs ein. ©

Nach der Pause blieb es ein Spiel auf hohem fußballerischem Niveau, und eines „mit offenem Visier“. Auf 96-Seite ließ Sturmspitze Thilo Töpken eine Riesenchance liegen.

Die Bremer machten es mit freundlicher Unterstützung von Hannovers Defensive besser. „Das war das Ende einer Fehlerkette“, analysierte Dabrowski: Nach einem Ballgewinn am eigenen Sechzehner war die Situation eigentlich schon entschärft, stattdessen verdribbelte 96 aber in der Vorwärtsbewegung den Ball. Werder-Ikone Philipp Bargfrede (206 Erstliga-Spiele zwischen 2009 und 2021) nutzte die Schläfrigkeit, traf aus der Distanz (77.).

96 hatte die Chance zum 2:2, aber Moussa Doumbouya bekam einen schwierigen Ball aus kurzer Distanz nicht rein. Dabrowski: „Der war ganz schwer. Aber wir müssen insgesamt so clever sein und einen Punkt mitnehmen. Wir waren auf Augenhöhe.“