11. Januar 2022 / 17:19 Uhr

Baustellen werden kleiner: 96-Coach Dabrowski hat vor Rostock "ein gutes Gefühl"

Baustellen werden kleiner: 96-Coach Dabrowski hat vor Rostock "ein gutes Gefühl"

Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Christoph Dabrowski (rechts) sieht dem Re-Start in Rostock mit einem guten Gefühl entgegen.
Christoph Dabrowski (rechts) sieht dem Re-Start in Rostock mit einem guten Gefühl entgegen. © Florian Petrow
Anzeige

Baustellen gibt es zwar immer, "das hört ja nie auf", weiß Christoph Dabrowski. Aber sie würden kleiner, sodass der 96-Coach vor dem Re-Start in Rostock "ein gutes Gefühl" hat. "Wir haben inhaltlich an vielen Dingen gearbeitet, die wir Stück für Stück verfestigen."

96 scheint stabiler geworden zu sein seit dem Trainerwechsel: Mit Chris­toph Dabrowski an der Seitenlinie gab’s vor der Winterpause sechs Punkte aus drei Spielen, doch das Team steht weiter gefährlich nah an den Abstiegsplätzen der 2. Bundesliga. „Es gibt immer Baustellen, das hört ja nie auf“, findet Da­brows­ki.

Anzeige

Weil der nächste Gegner Rostock (Freitag, 18.30 Uhr) punktgleich einen Platz vor 96 steht, wird der Start in die zweite Saisonhälfte besonders wichtig: „Ich habe ein gu­tes Gefühl. Wir haben inhaltlich an vielen Dingen gearbeitet, die wir Stück für Stück verfestigen.“

Mehr über Hannover 96

Das gute Gefühl rührt auch vom XXL-Test gegen Bremen. Holland-Import Mark Diemers kickte da zwar „nur“ 45 von 120 Minuten mit. Er hätte aber länger gekonnt, da ist Dabrowski sicher: „Wir haben das be­wusst so gewählt. Er ist total gut integriert worden und fühlt sich total wohl.“ Der ausgeliehene Niederländer aus Rotterdam soll mit seiner Ballsicherheit und der Verteilerqualität so­fort wichtig sein für 96: „Jeder sieht, dass er ein Potenzial hat, das der Mannschaft helfen kann.“


Der zweite Neue, Cedric Teuchert, kennt Hannover noch aus seiner Leihzeit bis Sommer 2020 und hat ebenfalls keine Startprobleme. Ge­gen Bremen gelang ihm sofort ein Treffer, das freut auch den Trainer: „Ich bin froh, dass Ced­di direkt mit so einem gu­ten Gefühl aus dem ersten Spiel rausgeht“, sagt Da­brows­ki.

Maina wird fit für den Einsatz in Rostock

Tore von Teuchert wären umso wichtiger, als 96 in der ersten Saisonhälfte nicht besonders effektiv war. Die gute Nachricht vorweg: Seit Dabrowski Trainer ist, ge­lin­gen 96 überhaupt endlich To­re. In den drei Ligaspielen zuletzt waren es vier – zuvor hatte 96 in 15 Partien insgesamt nur zehnmal getroffen. „Das war halt unterm Schnitt“, bestätigt der Trainer.

Nun läuft’s besser, auch beim Werder-Test traf 96 doppelt. Ganz vorne wird Maximilian Beier stürmen, für die zweite Flügelseite gegenüber von Teuchert wird Linton Maina rechtzeitig fit. Am Wo­chen­en­de war der krank, jetzt fühlt er sich „gut“, sagt Da­brows­ki, „und es sind ja noch ein paar Tage Zeit. Linton war in den letzten Spielen mit seiner individuellen Qualität ein Aktivposten.“ Aber: „Wir haben von Toren gesprochen, sollten aber auch die Basis nicht vergessen. Wir müssen aktiv und mutig gegen den Ball spielen. Das ist das Fundament.“