10. Februar 2018 / 15:30 Uhr

Hannover 96 bricht die Freiburger Super-Serie und die Fans brechen ihr Schweigen

Hannover 96 bricht die Freiburger Super-Serie und die Fans brechen ihr Schweigen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Waldemar Anton feiert sein Tor zum 1:0.
Szene aus dem Hinspiel: Freiburgs Phlipp Lienhart gegen Hannovers Niclas Füllkrug. © Lobback
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Vor dem Spiel sprach nicht jede Statistik für Hannover 96. Der SC Freiburg war seit neun Spielen ungeschlagen, die Roten seit drei Spielen ohne Sieg. Aber mit der lautstarken Unterstützung der Fans im Rücken kam Hannover 96 zu einem verdienten 2:1-Erfolg.

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Jede Serie geht mal zu Ende. Freiburg verlor nach neun Spielen zum ersten Mal wieder. Da musste erst Hannover kommen mit seinem 2:1 und den Torschützen Waldemar Anton und Felix Klaus. Der „HSV“, „96 olé“ und „Hannover“: Zum ersten Mal nach dem Aufstieg war's auch für Hannover 96 vor 37.800 Zuschauern stimmungsmäßig ein Heimspiel. Der Boykott der Fanszene ruhte für diese Partie, die Fans feierten Party, sangen beinahe pausenlos im Oberrang. Das Christian-Streich-Ensemble war ruhiggestellt und unten tanzte der Mühlenberger Junge Waldemar Anton nach seinem ersten Saisontor zum 1:0 den Jubel-Foxtrott mit Trainerfuchs André Breitenreiter und Ersatzspieler Kenan Karaman.

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Bilder der Partie Hannover 96 gegen den SC Freiburg

Die Trainer beim Plausch vor dem Spiel: André Breitenreiter (li.) und Christian Streich. Zur Galerie
Die Trainer beim Plausch vor dem Spiel: André Breitenreiter (li.) und Christian Streich. ©

Breitenreiter hatte Anton nach der Rückenverletzung von Pirmin Schwegler ins Mittelfeld vorgeschickt. Und Anton nutzte die Nähe zum Freiburger Tor mit dem 1:0 (28. Minute) – ein Direktschuss aus 16 Metern ins Eck. Ein kleines hannoversches Kunststück, weil die Freiburger den 96-Angriff weitestgehend kaltgestellt hatten.

Anton setzt stark nach

96 dominierte die Partie, feuerte mit Fernschüssen durch Niclas Füllkrug (11.) und Matthias Ostrzolek (20.). Freiburg stand sonst sicher, bis Oliver Sorg mit einer Flanke aus dem Halbfeld Unordnung in die SC-Abwehr brachte, Antons energisches Nachsetzen brachte die Führung.

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Beinahe wäre Freiburg kurz zuvor in Führung gegangen. Aber Torwart Philipp Tschauner passte auf, rannte mutig bis zur 16er-Grenze und wehrte erst gegen den entwischten Tom Kleindienst, dann gegen Lucas Höler ab. Eine starke Aktion des 96-Kapitäns.

Nach der Pause ging der Tanz weiter. Füllkrug passte zu Ihlas Bebou, der legte quer auf Felix Klaus – 2:0 (54.), ein tolles Tor. „Erste Runde Bukarest, zweite Runde Rom …" Hannover feierte die 31 Punkte, Hannover träumte nach dem achten Saisonsieg, vom Europapokal. Freiburg machte zwar noch Druck, Manuel Gulde traf noch zum späten 1:2 (88.). Aber am Ende feierte Hannover Party mit seinen Tore-DJs Anton und Klaus.

Die Roten in Noten: Die Einzelkritik von Hannover 96 gegen den SC Freiburg:

<b>Philipp Tschauner:</b> Der Kapitän bleibt cool bei der Freiburger Doppelchance durch Kleindienst und Höler und rettet souverän (23. Minute). Fehlerfrei und sicher. Note: 2,5 Zur Galerie
Philipp Tschauner: Der Kapitän bleibt cool bei der Freiburger Doppelchance durch Kleindienst und Höler und rettet souverän (23. Minute). Fehlerfrei und sicher. Note: 2,5 ©
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