26. April 2019 / 11:02 Uhr

Hannover 96: Paderborn-Manager Krösche sagt am Telefon ab

Hannover 96: Paderborn-Manager Krösche sagt am Telefon ab

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Markus Krösche wird nicht bei Hannover 96 anheuern. 
Markus Krösche wird nicht bei Hannover 96 anheuern.  © imago/Montage
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Ein Wunschkandidat ist aus dem Rennen. Paderborn-Sportchef Markus Krösche (38) hat dem 96-Profiboss Martin Kind am Telefon erklärt, dass er nicht zu 96 wechselt. Der derzeit sehr erfolgreiche Manager mit Wurzeln in Hannover hat weitere Angebote aus der Bundesliga.

Er hat 96-Profichef Martin Kind beeindruckt – aber er ist aus dem Rennen ausgestiegen. Paderborns Sportchef Markus Krösche (38) hat Kind am Telefon abgesagt. Er wird nicht Nachfolger von Manager Horst Heldt in Hannover. „Das ist richtig“, bestätigte Kind, „es war aber ohnehin fraglich, ob er überhaupt aus dem Vertrag herauskommt. Wir wussten auch, dass es finanziell schwierig werden würde.“ Zudem habe der Kandidat offenbar auch Angebote aus der Bundesliga. Leipzig soll dazugehören.

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Es wären Millionen fällig geworden

Krösches Vertrag beim Zweitligisten Paderborn läuft bis Juni 2022. Überschlagsweise hatten sie bei 96 schon mal gerechnet, was es an Ablöse kosten würde, Krösche auszulösen – vermutlich einen ansehnlichen Millionenbetrag.

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Franz Gerber: Der gebürtige Münchener war gleich zweimal als 96-Manager im Amt. Das erste Mal von 1996 bis 1999 und nach seiner zwischenzeitlichen Tätigkeit als 96-Trainer ein weiters Mal von Juli bis Dezember 2001. ©

Was Kind gefallen hat beim Kennenlerngespräch mit dem jungen und frischen Kandidaten: „Er hat nachgewiesen, dass er mit geringen Mitteln eine erfolgreiche Mannschaft zusammenstellen kann.“ Dazu kennt Krösche die 2. Liga – das hätte gepasst.

Boldt und Beiersdorfer Kandidaten

Kind will das Krösche-Profil jetzt aber nicht auf alle 96-Kandidaten angewendet wissen: „Das ist nicht zwangsläufig das Idealbild. Der Markt ist riesig, es gibt erfahrene Leute und auch interessante Namen aus der 3. Liga, die kaum jemand kennt.“ Bekannt bleiben die Namen von Jonas Boldt (37) und Dietmar Beiersdorfer (55) – sie bleiben auch Kandidaten. „Wir lassen uns diesmal Zeit“, sagt Kind. Im Mai soll der Sportchef gekürt werden.

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