11. März 2019 / 09:49 Uhr

Leverkusen-Trainer Peter Bosz zürnt nach Schneechaos: "Hat nichts mit Fußball zu tun"

Leverkusen-Trainer Peter Bosz zürnt nach Schneechaos: "Hat nichts mit Fußball zu tun"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leverkusens Trainer Peter Bosz beschwerte sich nach der Partie in Hannover über die Witterungsverhältnisse. 
Leverkusens Trainer Peter Bosz beschwerte sich nach der Partie in Hannover über die Witterungsverhältnisse.  © imago
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Zeitweise waren kaum Pässe oder Dribblings möglich - die Partie gegen Bayer Leverkusen ging im heftigen Schneetreiben unter. Besonders bitter für Hannover 96: Ein Schuss von Genki Haraguchi aufs leere Tor blieb unmittelbar vor der Linie liegen - jetzt äußert sich Bayer-Trainer Peter Bosz zum Wetterchaos in Niedersachsen. 

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Das Sonntagabendspiel zwischen Hannover 96 und Bayer Leverkusen (3:2) war kein schönes Fußballspiel. Das lag allerdings keineswegs an den Spielern der beiden Mannschaften - das Wetter machte den Akteuren einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Nach 41 Minuten hatte Schiedsrichter Sören Storks ein Einsehen, unterbrach das Spiel wegen des heftigen Schneetreibens für rund zehn Minuten. Nach der Partie beschwerte sich Leverkusens Trainer Peter Bosz über die Witterungsverhältnisse in der HDI Arena.

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Bayer-Trainer Bosz: "Das hat nichts mit Fußball zu tun"

"Das hat nichts mit Fußball zu tun, deshalb macht es auch keinen Sinn, das Spiel zu analysieren", musste der Holländer auf der anschließenden Pressekonferenz feststellen. "Es hat einfach keinen Spaß gemacht - nicht für mich, nicht für die Spieler und ich glaube auch nicht für die Zuschauer." Der 55-Jährige war trotzdem froh über den Ausgang der Partie: "Wir sind sehr froh über die drei Punkte." Das Schneetreiben sei dennoch ganz klar nicht zum Vorteil der Leverkusener gewesen.

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Michael Esser: Der letzte Schneemann in der Ballschlacht. Lässt den Brandt-Schuss vor dem 0:1 unglücklich auf Volland klatschen. Beim 0:2 kann er nichts machen. Volles Risiko beim Rauslaufen, aber es lohnt sich beim Stand von 2:2. Note 3 Zur Galerie
Michael Esser: Der letzte Schneemann in der Ballschlacht. Lässt den Brandt-Schuss vor dem 0:1 unglücklich auf Volland klatschen. Beim 0:2 kann er nichts machen. Volles Risiko beim Rauslaufen, aber es lohnt sich beim Stand von 2:2. Note 3 ©
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Auch 96-Trainer Thomas Doll war mit den Umständen in Hannover nicht zufrieden. "Das sind schwierige Bodenverhältnisse, auch für so ein Bundesliga-Spiel", sagte der 52-Jährige. "Ich bin eben über den Platz gegangen. Was beide Mannschaften da geleistet haben, das ist aller Ehren wert. Man konnte den Pall nicht passen, der Schnee hat sich um den Ball gewickelt."

Havertz beschert Leverkusen kurz vor Schluss den Sieg

Dennoch haben die "Roten" gegen Bayer Leverkusen ein anderes Gesicht gezeigt als in den vergangenen Wochen. Durch einen Doppelschlag von Kevin Volland (13' und 28') lag die Mannschaft von Doll zur Pause mit 0:2 zurück. In Durchgang zwei zeigten die 96-Profis große Moral und egalisierten die 2:0-Führung der Werkself durch einen Treffer von Jonathas (51') und ein Eigentor von Mitchell Weiser (73'). Am Ende verloren sie trotzdem: Kai Havertz sorgte in der 87. Minute für den 3:2-Endstand.

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