23. Februar 2021 / 11:13 Uhr

Extra-Lob für Doumbouya und Gudra: Wird 96-Trainer Kocak jetzt zum Talente-Förderer?

Extra-Lob für Doumbouya und Gudra: Wird 96-Trainer Kocak jetzt zum Talente-Förderer?

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Ist von seinen Sturmtalenten Doumbouya und Gudra überzeugt: 96-Trainer Kenan Kocak.
Ist von seinen Sturmtalenten Doumbouya und Gudra überzeugt: 96-Trainer Kenan Kocak. © Florian Petrow / Getty Images
Anzeige

Als torgefährliche Joker sorgten Moussa Doumbouya und Mick Gudra bei der 2:3-Niederlage von Hannover 96 in Düsseldorf für einen kleinen Lichtblick. Trainer Kenan Kocak macht den Talenten nun Hoffnung auf mehr Einsatzzeit. "Wir müssen diese Spieler heranführen", betont er.

Anzeige

Die Gegenwart mag trübe aussehen. Aber diese beiden machen Hannover 96 Mut für die Zukunft. Moussa Doumbouya (23) gab den starken Pass auf Mick Gudra (20), der mit seinem ersten Ballkontakt zum 2:3 in Düsseldorf traf.

Anzeige

Ein Spieldebüt, ein Tordebüt. So kann es weitergehen mit den Talenten. Trainer Kenan Kocak erklärte sich bereit wie nie, die Talente zu fördern. Er könne sich „das Leben einfach machen“, sagte er. „Aber wir müssen diese Spieler heranführen, an das Tempo, an die Intensität müssen sie sich gewöhnen, auch mental bereiten wir sie darauf vor.“

Linton Maina und Simon Stehle mittendrin: Das sind die 25 jüngsten Torschützen in der Geschichte von Hannover 96

Platz 25: <b>Claus Brune (19 Jahre, 8 Monate)</b>: Mit seinem Tor am 31. Mai 1969 gegen den VfB Stuttgart schaffte es Claus Brune in die Rangliste der jüngsten Torschützen von Hannover 96. Bis heute ist er nicht aus den ersten 25 Plätzen gerutscht.  Zur Galerie
Platz 25: Claus Brune (19 Jahre, 8 Monate): Mit seinem Tor am 31. Mai 1969 gegen den VfB Stuttgart schaffte es Claus Brune in die Rangliste der jüngsten Torschützen von Hannover 96. Bis heute ist er nicht aus den ersten 25 Plätzen gerutscht.  ©

Doumbouya "der fünfte Spieler, der unter mir debütiert hat"

Doumbouya war „der fünfte junge Spieler aus den eigenen Reihen, der unter mir als Trainer debütiert hat“, betonte Kocak. „Das sagt sehr viel aus. Er hat es ordentlich gemacht mit der Vorlage.“ Kocak habe „Bock auf den Jungen, ich hab Bock auf die Jungen“. Auch auf Gudra. Der 20-Jährige, so der Trainer, wäre längst fester Bestandteil bei ihm, wenn ein Kreuzbandriss ihn vor etwas mehr als einem Jahr nicht gestoppt hätte.

Kocak verriet auch, was er an Gudra schätzt: „Mick ist sehr unbekümmert, hat einen sehr guten Schuss. Wir haben durch den Kreuzbandriss Zeit verloren. Aber kein Problem: Die Zeit geben wir ihm wieder.“ Die nächste Chance könnten er und Doumbouya am Samstag (13 Uhr) gegen die SpVgg Greuther Fürth erhalten.