15. Juli 2018 / 15:59 Uhr

Hannover 96: So erklärt Dieter Hecking den geplatzten Füllkrug-Wechsel zu Gladbach

Hannover 96: So erklärt Dieter Hecking den geplatzten Füllkrug-Wechsel zu Gladbach

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
96-Stürmer Niclas Füllkrug und Gladbach-Trainer Dieter Hecking.
96-Stürmer Niclas Füllkrug und Gladbach-Trainer Dieter Hecking. © imago/Eibner
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Am Sonntag stellte Borussia Mönchengladbach Neuzugang Alassane Plea vor. 96-Angreifer Niclas Füllkrug war "eine ernste Option" für die Fohlen, Plea aber die Ideallösung.

Seit Ende Juni ist klar: Niclas Füllkrug bleibt bei Hannover 96. Zuvor deutete sich über mehrere Wochen ein Wechsel zu Borussia Mönchengladbach an. Das letzte Angebot für den 96-Stürmer lag bei 17 Millionen Euro - und hätte sogar noch auf 20 Millionen steigen können.

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Die Summen führten aber zumindest den entscheidenden Mann bei 96 nicht in Versuchung. Clubchef Martin Kind blieb seinem Verkaufsveto treu: „Wir wollen und werden Füllkrug nicht abgeben.“ Und genau so kam es auch. Füllkrug stürmt auch in der kommenden Saison für Hannover.

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"Uns war klar, wenn wir Alassane haben können, werden wir auf ihn gehen"

Gladbach musste sich nach einem anderen Angreifer umsehen. In Gesprächen sei man mit Alassane Plea schon länger gewesen, am Sonntag wurde der Stürmer offiziell bei der Borussia vorgestellt. Der 25-Jährige kommt für 23 Millionen Euro von OGC Nizza und übernimmt die Rolle, die auch für Füllkrug angedacht war.

"Niclas Füllkrug war eine ernste Option für mich, ein anderer Spielertyp, er hätte auch gut gepasst, aber uns war klar, wenn wir Alassane haben können, werden wir auf Alassane gehen", erklärte Fohlen-Trainer Dieter Hecking. Und auch Manager Max Eberl betonte: "Es ist die Aufgabe eines guten Managers, an anderen Optionen zu arbeiten. Er war unsere Ideallösung für die Neuner-Position."

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War "Lücke" also gar nicht erste Wahl bei Gladbach? Mit Plea scheinen die Borussen ihre Wunschlösung gefunden zu haben. Gut für Gladbach und gut für 96.

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