04. März 2022 / 11:01 Uhr

Hannover 96: So kämpft Manager Mann um Sturmjuwel Beier

Hannover 96: So kämpft Manager Mann um Sturmjuwel Beier

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Wo zieht es ihn hin? Maximilian Beier verdribbelt sich ins Seitenaus im Pokalspiel gegen Leipzig.
Wo zieht es ihn hin? Maximilian Beier verdribbelt sich ins Seitenaus im Pokalspiel gegen Leipzig. © (c) Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Anzeige

Maximilian Beier ist die Entdeckung bei Hannover 96. Aber er ist nur aus Hoffenheim geliehen. Kann 96 Beier vielleicht doch halten? 96-Manager Marcus Mann wird "nicht müde, in Hoffenheim zu betonen, dass wir ihn gern behalten wollen“.

Nach dem 4:0 im Pokal lobt Leipzig-Trainer Domenico Tedesco dennoch zwei Spieler des Gegners Hannover 96. „Es macht Spaß, wenn Hannover versucht zu kontern mit dem Speed, den sie haben mit Maina und Beier und das Publikum kommt dann mit. Das strahlt schon was aus, muss ich sagen“, sagte Tedesco. Maximilian Beier (19) ist die Entdeckung dieser Saison. Er ist aus Hoffenheim nur bis zum Saisonenende ausgeliehen. Dennoch kämpft Manager Marcus Mann weiter um dasd Sturmjuwel.

Anzeige
Mehr über Hannover 96

Mann kennt die Knöpfe, die er in Hoffenheim drücken muss, er war vor seinem Job in Hannover schließlich selbst dort Talentechef. Daher kannte er Beier, so lotste er den talentierten Stürmer via Leihe zu 96. Nun soll er noch länger bleiben. Tatsächlich rechnet sich Mann Chancen aus.

96-Leihspieler Beier, immer noch bester Torjäger im DFB-Pokalwettbewerb neben Erling Haaland (Dortmund) und Robert Glatzel (Hamburg), besitzt einen Vertrag bei einem Klub, der der gar nicht weiß, wohin mit seinen Offensivtalenten. Hoffenheim wird in der kommenden Saison die Wahl haben aus drei 19 Jahre jungen Stürmern, alle vom Jahrgang 2002: Beier, Georginio Rutter (Hoffenheim/24 Einsätze) und Fisnik Asllani (Hoffenheim, 2 Einsätze).

Anzeige

Rutter erzielte bereits sechs Bundesligatore, Beier mischte den DFB-Pokal mit vier Tore auf, schoss in der Liga aber nur zwei. Asllani entwickelt gerade erst sein Talent. Wenn Beier bei Hoffenheim bei einem Vertrag bis 2024 keine Perspektive auf Einsätze hat, kann er gleich in Hannover bleiben und helfen bei dem Projekt, als Klub und Mannschaft um die Erstligareife zu spielen. Mit 96 und Beier „gibt es nichts Konkretes“, sagt Mann zwar, „außer dass ich nicht müde werde, in Hoffenheim zu betonen, dass wir ihn gern behalten wollen“.