21. Mai 2020 / 07:47 Uhr

Gerhard Zuber baut Hannover 96 um: Klitzpera vor Abschied, Rempp zurück

Gerhard Zuber baut Hannover 96 um: Klitzpera vor Abschied, Rempp zurück

Andreas Willeke und Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Alexander Klitzpera (eingeklinkt, links) wird nicht die rechte Hand von Sportdirektor Gerhard Zuber. 96 will sich von ihm trennen. Zurück bei den Roten ist hingegen Christophe Rempp (eingeklinkt, rechts).
Alexander Klitzpera (eingeklinkt, links) wird nicht die rechte Hand von Sportdirektor Gerhard Zuber. 96 will sich von ihm trennen. Zurück bei den Roten ist hingegen Christophe Rempp (eingeklinkt, rechts). © imago images/Christian Schroedter/Jan Huebner
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"Zuber ist dabei, die Abteilung neu zu strukturieren", berichtet Martin Kind, 96-Profichef, mit Blick auf seinen Sportdirektor. Konkret: Von Alexander Klitzpera, ehemals Assistent von Zuber-Vorgänger Jan Schlaudraff, will sich der Verein trennen. Der Franzose Christophe Rempp ist als Chefscout zurück.

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Die Trennungsgespräche laufen. Alexander Klitzpera, ehemals Assistent des entlassenen Sportchefs Jan Schlaudraff, soll Hannover 96 verlassen. „Wir sind in Gesprächen und suchen eine faire Lösung“, erklärt 96-Chef Martin Kind. Der Vertrag soll aufgelöst werden, offenbar liegen die Parteien in ihren Vorstellungen noch weit auseinander. Der neue Sportchef Gerhard Zuber will mit Klitzpera nicht zusammenarbeiten.

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Zufrieden ist Zuber aber mit dem neuen und alten Chefscout. Christophe Rempp war schon von 2017 bis 2018 bei 96 und arbeitet nun wieder für den Klub.

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Für Kind ist der Franzose „ein umfassender Berater, mit dem Zuber ein Vertrauensverhältnis hat“. Zuber bestätigt: „Wir kennen uns gut.“ Weil Rempp eine eigene Firma besitzt, wird er auf Honorarbasis bezahlt. Der 56-Jährige soll den französischen Markt bearbeiten.

„Zuber ist dabei, die Abteilung neu zu strukturieren“, sagt Kind. Mit Valentin Herr und Cornelius Döll sind zwei weitere Scouts in 96-Diensten – und sollen es auch bleiben.