27. März 2020 / 10:04 Uhr

"Werden diese Woche durch sein": 96-Profichef Kind kündigt neuen Vertrag mit Zuber an

"Werden diese Woche durch sein": 96-Profichef Kind kündigt neuen Vertrag mit Zuber an

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Profichef Martin Kind (links) ist überzeugt davon, dass Gerhard Zuber Sportlicher Leiter bei Hannover 96 bleibt.
Profichef Martin Kind (links) ist überzeugt davon, dass Gerhard Zuber Sportlicher Leiter bei Hannover 96 bleibt. © Florian Petrow
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Der Sportliche Leiter von Hannover 96, Gerhard Zuber, hat derzeit alle Hände voll zu tun - und das alles vor dem Hintergrund einer ungeklärten persönlichen Zukunft bei den Roten. Profichef Martin Kind ist jedoch zuversichtlich, dass der Österreicher bald einen neuen Vertrag unterschreibt.

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Der Vertrag von Trainer Kenan Kocak läuft aus, auch bei zahlreichen Spielern endet der Kontrakt am Saisonende. Hannover 96 muss sich mit möglichen Zugängen beschäftigen kümmern. Aber über allem steht die Frage: Wie geht es kurzfristig weiter? Rollt der Ball in dieser Saison noch einmal?

Kein Mangel an Arbeit

Fürwahr: Über einen Mangel an Arbeit kann sich Gerhard Zuber derzeit wahrlich nicht beschweren. Der Sportliche Leiter der Roten muss in Zeiten von Corona eine komplizierte Gegenwart managen, die gravierende Auswirkungen auf die Zukunft hat. Er ist derzeit einer, wenn nicht der wichtigste Mitarbeiter.

Das sind die aktuell wichtigsten Aufgaben von 96-Krisenmanager Gerhard Zuber:

<b>Verträge:</b> Die wichtigsten Verträge betreffen zurzeit Cheftrainer Kenan Kocak – und ihn selbst. Folgt Zuber seinem Förderer Horst Heldt nach Köln oder macht er weiter als offizieller Sportchef bei 96? Nach Urteil des Amtsgerichts ist Zuber unbefristet bei 96 angestellt. Die juristische Lage soll geregelt werden. Geschäftsführer Martin Kind setzt darauf, dass Zuber weitermacht. Bezüglich des Trainervertrages hat Zuber keine Zweifel, dass Kocak bald bis 2022 unterschreibt: „Das wäre ein Zeichen. Den Verein jetzt in der Situation im Stich zu lassen, wäre sicher das falsche Signal“, sagt er. Heißt für Zuber selbst: Auch der Manager lässt 96 in der Corona-Krisenzeit nicht allein. Zur Galerie
Verträge: Die wichtigsten Verträge betreffen zurzeit Cheftrainer Kenan Kocak – und ihn selbst. Folgt Zuber seinem Förderer Horst Heldt nach Köln oder macht er weiter als offizieller Sportchef bei 96? Nach Urteil des Amtsgerichts ist Zuber unbefristet bei 96 angestellt. Die juristische Lage soll geregelt werden. Geschäftsführer Martin Kind setzt darauf, dass Zuber weitermacht. Bezüglich des Trainervertrages hat Zuber keine Zweifel, dass Kocak bald bis 2022 unterschreibt: „Das wäre ein Zeichen. Den Verein jetzt in der Situation im Stich zu lassen, wäre sicher das falsche Signal“, sagt er. Heißt für Zuber selbst: Auch der Manager lässt 96 in der Corona-Krisenzeit nicht allein. ©

Aber ist er es auch in der nächsten Saison noch? Nach wie vor befindet sich Zuber im Rechtsstreit mit seinem Arbeitgeber. Auch das Gerücht, dass Horst Heldt beim 1. FC Köln wieder mit dem 44-jährigen Österreicher zusammenarbeiten will, hält sich hartnäckig. Pikant: Gegenwärtig müssen die beiden auch noch über die Höhe der Kaufoption für Jannes Horn verhandeln.

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Der Rückweg zu Heldt scheint jedoch verstellt, denn Zuber hat sich für Hannover 96 entschieden, wenn man Martin Kind glauben darf. "Wir werden diese Woche durch sein mit den Gesprächen über Zubers Vertrag", sagt der 96-Profichef. Den neuen, befristeten Vertrag auszuhandeln, wäre der erste, aber auch entscheidende Schritt.

Der zweite wäre, zum Gericht zu marschieren und das Urteil aufzuheben, nach dem Zubers Vertrag unbefristet gilt. Beide Parteien müssen die Einigung bekunden.

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