04. Januar 2021 / 15:12 Uhr

Kingsley Schindler überzeugt: Zahlenspiele zum 4:0 von 96 gegen Sandhausen

Kingsley Schindler überzeugt: Zahlenspiele zum 4:0 von 96 gegen Sandhausen

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Mit bloßem Auge war zu sehen, dass Kingsley Schindler (links) und Patrick Twumasi gegen Sandhausen gut drauf waren. Auch ihre Werte lesen sich gut.
Mit bloßem Auge war zu sehen, dass Kingsley Schindler (links) und Patrick Twumasi gegen Sandhausen gut drauf waren. Auch ihre Werte lesen sich gut. © picture alliance/dpa
Anzeige

Weniger geflankt und nicht so oft gesprintet, aber eben mit 4:0 gewonnen: Hannover 96 hat bei den meisten und vor allem den entscheidenden Zahlen die Nase gegenüber dem SV Sandhausen vorn gehabt. Die Kölner Leihgabe Kingsley Schindler war dabei in etlichen Rankings vorn dabei.

Anzeige

Zahlentechnisch war Hannover 96 dem SV Sandhausen überlegen, allerdings nicht so deutlich wie es der Endstand von 4:0 vielleicht vermuten lässt. Aber da die Tore beim Fußball der entscheidende Faktor sind, lässt es sich definitiv verschmerzen, dass die Gäste deutlich mehr gesprintet sind (ziemlich genau fünf Kilometer und damit einen mehr als 96) und mehr geflankt haben (14:10). Vielleicht sind sie ja einfach nur öfter schnell ihren Gegenspielern hinterhergelaufen...

Anzeige

In den meisten Kategorien hatte 96 die Nase vorn. Die Roten haben mehr gepasst (365:308), mehr Pässe an den Mann gebracht (75% gegenüber 73% beim Gast), 109 der 209 Zweikämpfe gewonnen, 53 Prozent Ballbesitz gehabt, sie sind 112,9 und damit 2,6 Kilometer mehr gelaufen als Sandhausen, hatten mehr Torschüsse (18:8), von denen auch mehr aufs Tor gingen (11:2).

Mehr über Hannover 96

Interessanter ist der genaue Blick auf die Mannschaft von Kenan Kocak. Kingsley Schindler hatte nicht nur deutlich mehr auffällige Szene als in den meisten Spielen zuvor, die Leihgabe des 1. FC Köln hat auch in der Statistik überzeugt. Vor dem Spiel hatte der 96-Coach noch eine Lanze für den 27-Jährigen gebrochen, und der zahlte das Vertrauen zurück.

Mit 10,8 Kilometern war er beinahe der laufstärkste 96er - einzig Dominik Kaiser hatte mehr Distanz zurückgelegt (11,0). Auch bei der Anzahl der Sprints war Schindler mit 25 ganz vorn dabei, nur Genki Haraguchi war öfter schnell unterwegs (28). Darüber hinaus entschied der Rechtsaußen 62 Prozent seiner Zweikämpfe für sich. Nur die Defensivkräfte Marcel Franke (82%), Simon Falette (70%) und Jaka Bijol (66%) waren erfolgreicher.