02. April 2021 / 16:57 Uhr

"Nicht mein Anspruch": 96-Stürmer Hendrik Weydandt will endlich wieder knipsen

"Nicht mein Anspruch": 96-Stürmer Hendrik Weydandt will endlich wieder knipsen

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hat hier den Ball und ansonsten den nächsten Treffer fest im Visier: Hendrik Weydandt (links, gegen Stephan Ambrosius vom HSV).
Hat hier den Ball und ansonsten den nächsten Treffer fest im Visier: Hendrik Weydandt (links, gegen Stephan Ambrosius vom HSV). © IMAGO/Sven Simon
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Seit nunmehr vier Monaten wartet Hendrik Weydandt auf einen Treffer, der bislang letzte gelang ihm im Hinspiel gegen Hamburg. "Das kann sich jeder vorstellen, dass das aktuell überhaupt nicht mein Anspruch ist", sagt der Stürmer von Hannover 96. Warum nicht wieder gegen den HSV...

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Er wartet nun schon eine ganz Weile auf sein fünftes Saisontor (DFB-Pokal inklusive), arbeitet fleißig daran, war zuletzt aber recht glücklos unterwegs. Mittlerweile liegt der letzte Treffer von Hendrik Weydandt nun schon ziemlich genau vier Monate zurück, am 5. Dezember schoss der Stürmer 96 zum 1:0-Sieg beim HSV.

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Nun geht's am Sonntag (13.30 Uhr) wieder gegen Hamburg - Zeit für eine Wiederholung, ein guter Zeitpunkt, den Knoten zu lösen. "Das war leider bisher mein letztes Tor, was für einen Stürmer und jemanden wie mich, der ganz klare Ansprüche hat, natürlich echt ärgerlich ist", blickt Weydandt zurück. "Das kann sich jeder vorstellen, dass das aktuell überhaupt nicht mein Anspruch und die Art und Weise ist, wie ich der Mannschaft helfen möchte."

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Die durch Quarantäne, Spielausfälle und Länderspielpause spielfreie Zeit sei mit Sicherheit gut gewesen, um den Kopf freizubekommen. Zwei Wochen hätten ihm allerdings auch gereicht, betont der 25-Jährige. Das Rückspiel gegen den Meisterschaftskandidaten "müssen wir angehen wie im Hinspiel, womöglich mit etwas mehr Spielanteilen. Ob wir am Ende mit zwei oder 60 Prozent Ballbesitz gewinnen, ist mir eigentlich egal."

Um erneut zu treffen, muss Weydandt natürlich erst einmal spielen - wie im Dezember, als Kenan Kocak ihn anstelle von Marvin Ducksch als einzige Spitze aufbot. "Er ist mit Sicherheit immer eine feste Option, über die wir uns immer Gedanken machen, weil er ein sehr wertvoller Spieler für uns ist", sagt der 96-Trainer, ohne sich freilich in die Karten schauen zu lassen.