27. August 2021 / 09:41 Uhr

"In einer guten Form": Kann Weydandt nachlegen und Ducksch bei 96 ersetzen?

"In einer guten Form": Kann Weydandt nachlegen und Ducksch bei 96 ersetzen?

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Sie stürmen nicht mehr gemeinsam: Hendrik Weydandt (links) und Hendrik Weydandt.
Sie stürmen nicht mehr gemeinsam: Hendrik Weydandt (links) und Hendrik Weydandt. © Florian Petrow
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Marvin Ducksch ist weg, ein neuer Stürmer noch nicht in Sicht. In Darmstadt soll es nun Hendrik Weydandt richten. "Er präsentiert sich in einer guten Form", lobt 96-Trainer Jan Zimmermann den Siegtorschützen vom Heidenheim-Spiel. Auch Valmir Sulejmani sei eine Option für ganz vorn.

Das Spiel läuft in Darmstadt unter besonderen Vorzeichen. Aber es sei ja „nicht nur bei uns so, dass eine gewisse Unruhe aufkommt, bis das Transferfenster schließt“, sagt Jan Zimmermann. Erst am Dienstag klappt es zu. „Die Jungs nehmen das wahr und sprechen darüber“, doch der 96-Trainer geht davon aus, dass die Mannschaft „sehr fokussiert“ sei auf die Partie. „Die Gruppe findet sich immer mehr und wird immer gefestigter.“

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Mit dem nach Bremen verkauften Marvin Ducksch fehlt allerdings ein zuvor unverzichtbares Gruppenmitglied. Laut Zimmermann war es „eine gemeinsame Entscheidung“, abgestimmt mit Manager Marcus Mann und 96-Chef Martin Kind. „Wir sind auch nicht unvorbereitet.“ 96 will einen Ducksch-Ersatz verpflichten – doch in Darmstadt wird der noch nicht auf dem Platz stehen. „Marvin hat eine Quote. Es gibt viel Für, aber auch ein bisschen Wider bei jedem Spielertyp“, erklärt der Coach. „Wir haben noch ein paar andere Jungs, die die Qualität haben und auf der Position spielen können.“

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Bleibt aber ein Fakt – 96 ist nicht gerade eine Tormaschine. In vier Partien erzielte das Team nur zwei Tore, eines davon geht auf das Konto von Ducksch. „Wir müssen uns da verbessern“, fordert der Coach. Vermutlich wird Hendrik Weydandt den Ducksch-Platz als alleinige Spitze einnehmen. Vor einer Woche erzielte der Stürmer das Siegtor gegen Heidenheim. Die Hoffnung bei 96 ist, der Treffer möge die Bremse bei Weydandt gelöst haben. „Henne präsentiert sich in einer guten Form“, beobachtet der 41-Jährige.


Beier "ist für viele Varianten eine Option"

Maximilian Beier, seit einer Woche bei 96, fühlt sich auch auf der zentralen Position wohl, wird aber von der Bank kommen. „Er macht einen richtig guten Eindruck und ist für viele Varianten eine Option“ des Trainers. „Die Wahrscheinlichkeit, dass er noch nicht anfängt, ist aber sehr groß.“ Der 18-Jährige kann auch über außen angreifen.

Zimmermann nennt auch Valmir Sulejmani als Kandidaten für den Angriff. Zudem trainiere Sebastian Kerk nun „beschwerdefrei und ganz anders als zu Beginn der Saison“, als er noch Schmerzen an der Achillessehne hatte. Das zeigte sich bereits nach seiner Einwechslung im Heidenheim-Spiel. Auch Linton Maina soll nun fit für mehr als eine Halbzeit sein.

Mit Luka Krajnc trainiert auch ein neuer Verteidiger seit Mittwoch mit. Der 26-Jährige muss sich noch hinten anstellen. „Da müssen wir ein bisschen vorsichtig sein“, meint Zimmermann. Zudem gebe es „keinen Grund nach der guten Defensivleistung, irgendetwas zu verändern“. Heißt: Jannik Dehm wird wie gegen Heidenheim links in der Viererkette spielen. Niklas Hult fällt mit Knieproblemen erneut aus.