15. Mai 2019 / 12:15 Uhr

96 und die Suche nach dem Sportchef: Bahn frei für Dietmar Beiersdorfer

96 und die Suche nach dem Sportchef: Bahn frei für Dietmar Beiersdorfer

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Wird Martin Kind Dietmar Beiersdorfer mit Aufgaben in der sportlichen Führungsetage von Hannover 96 betrauen? 
Wird Martin Kind Dietmar Beiersdorfer mit Aufgaben in der sportlichen Führungsetage von Hannover 96 betrauen?  © imago/Montage
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Jetzt also doch? Nach etlichen Absagen möglicher Kandidaten könnte Dietmar Beiersdorfer in den Verantwortungsbereich bei Hannover 96 integriert werden. Auf der Suche nach einem Sportchef ist der gebürtige Fürther eine ernsthafte Option. 

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Es gab mehrere Favoriten bei der Suche nach dem neuen Sportchef. Markus Krösche sagte ab, Jonas Boldt auch. Der Zürich-Meistermacher und Adi-Hütter-Förderer Fredy Bickel (53) arbeitet bis Ende Mai bei Rapid Wien. Das für diese Woche geplante Treffen mit Bickel in Hannover ist kurzfristig geplatzt. Der Weg ist im Prinzip frei für Dietmar Beiersdorfer (55).

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Hannover-Modell: Beiersdorfer dann oben auf

Noch ist nichts unterschrieben, aber sollte Beiersdorfer anfangen, wird er übergeordnet tätig sein. Die Arbeit des Sportdirektors macht weiterhin Jan Schlaudraff, der gestern schon wieder in Sachen 96 auf Reisen war. Die besondere Hannover-Note sollen Steven Cherundolo und Altin Lala reinbringen (SPORTBUZZER berichtete). Beide müssten in Transferentscheidungen eingebunden werden. „Warum sollten Cherundolo und Lala weniger Kompetenz bei der Einschätzung von Spielern als Horst Heldt haben?“, fragte sich 96-Boss Martin Kind.

Bilder vom Training von Hannover 96 am 15. Mai 2019

Rolle rückwärts von Niclas Füllkrug? Oder eher handelsübliches Stretching? Zur Galerie
Rolle rückwärts von Niclas Füllkrug? Oder eher handelsübliches Stretching? ©
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"Spieler wollen heutzutage wissen, wer der Trainer ist"

Noch ist dieses sportliche Hannover-Modell nur ein Konzept. 96 gerät für den schnellen Wiederaufbau immer mehr unter Zeitdruck. Dabei spielen Lala und Cherundolo aktuell eher eine begleitende Rolle. Ihr Konzept ist auf Langfristigkeit angelegt, 96 soll sich langfristig auf einem höheren Niveau stabilisieren und sich nicht durch Schnellschüsse in Schwierigkeiten bringen.

Schwierig ist es aktuell, Spieler vom Zukunftsprojekt Hannover 96 zu überzeugen. „Spieler wollen heutzutage wissen, wer der Trainer ist“, weiß Kind. Bei dem Thema ist 96 nicht weiter als der HSV oder Nürnberg, die Zweitliga­rivalen der nächsten Saison. Trainer Thomas Doll macht sich keine großen Hoffnungen. Aber mit ihm will Kind nach dem Düsseldorf-Spiel sprechen – und möglichst schnell den neuen Trainer vorstellen.

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Der Gang in die 2. Liga scheint für Hannover 96 in dieser Saison unvermeidbar. Es wäre der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte. Oft ging es aber schnell wieder hoch. Das sind die Auf- und Abstiege der Roten seit Gründung der Bundesliga. Zur Galerie
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